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Brandsichers „WDV-Vollsystem“ auf PU-Basis


  

(3.3.2016; FAF 2016-Bericht) In der aktuellen Diskussion um brandsichere Fassadendämmungen erweisen sich „PU-Vollsys­teme“ als überraschend unkomplizierte Alternativen:

  • Der niedrige λ-Wert von 0,026 W/mK erlaubt vergleichs­weise schlanke Konstruktionen.
  • Polyurethan verhält sich im Brandfall ähnlich wie Massiv­holz und erfordert deshalb keine Brandriegel.
  • Der Dämmstoff kann vom Keller bis zum Dach durchgän­gig verwendet werden.

Vor diesem Hintergrund hat Dämmstoff-Spezialist Puren auf der „Farbe - Ausbau und Fassade“ seinen Dämmstoff Pureno­therm ganz selbstbewusst als „die Nummer Eins für WDVS in der Summe seiner Eigenschaften“ präsentiert.

Zur Erinnerung: Neue Randbedingungen

Mit der allgemeinen Dämmstoffzulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für Purenotherm Ende 2014 benötigen diese WDV-Systeme keine Zulassung im Einzelfall mehr (siehe Beitrag dazu vom 23.10.2014). Für klassische EPS-Wärmedämm­verbundsysteme ergeben sich wiederum seit Januar 2016 zusätzliche Brandschutz­maßnahmen, um ein schwerentflammbares Verhalten sicherzustellen (siehe Beitrag dazu vom 7.12.2015). Alois Bärtle, Sales Manager WDVS bei der Puren GmbH, erwar­tet deshalb für 2016 ein deutliches Wachstum der PU-WDV-Systeme und fasst zu­sammen: „WDV-Systeme mit Purenotherm können einfach gebaut werden, Platte an Platte, dämmen optimal und haben den geforderten Brandschutz auf jedem Quadrat­meter integriert.“ 

Brandschutzklasse B1

Verbesserte Eigenschaften: WDV-Systeme auf PU-Basis zählen zur Brandschutzklasse B1 (schwer entflammbar) und benötigen als Vollsysteme keine Brandriegel. Auch in der Bauphase, unverputzt, sind die Fassaden brandsicher.

Weitere Informationen zu „WDV-Vollsystemen“ auf PU-Basis können per E-Mail an Puren angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: