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Poroton-Deckenrandschalen (DRS) erleichtern sichere Ausführung des Deckenauflagers


  

(9.11.2015) Da die Wärmedämmeigenschaften nicht gerade zu den Stärken des Baustoffes Beton zählen, muss bei Betonde­cken am Wand-Decken-Knoten bauphysikalisch für Ausgleich gesorgt werden - beispielsweise mit Poroton-Deckenrandscha­len (DRS) - Systemelementen zur wirtschaftlichen Herstellung der Deckenabmauerung bei monolithischen Ziegelkonstruktio­nen. Die Poroton-DRS gibt es in zwei Ausführungen - nämlich als ...

  • 15 mm porosierte Ziegelschale mit 75 mm Neopor-Dämm­stoff WLG 032, ergänzt um 30 mm Neopor-Trittschall­dämmung zum Ausgleich der Deckenbewegungen (Bild rechts) sowie als
  • 60 mm porosierte Ziegelschale mit 80 mm starker hydro­phobierter Mineralwolle WLG 035:

Beide Varianten eignen sich für Wandstärken ab 30 cm und für Deckenhöhen von 18 bis 25 cm. Die Poroton-DRS kann entweder mit Dünnbettmörtel oder mit dem Poroton-Dryfix-Kleber als Wandabschnitt im Deckenspiegel verarbeitet werden. Sie erfüllt dabei die Anforderungen an DIN EN 1996 (Eurocode 6).

Diese Art der Deckenrandausbildung hat Dr. Thomas Kranzler, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundesverbandes Ziegel, in einem Fachbeitrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel be­schrieben. So werde die Tragfähigkeit des Mauerwerks in Kom­bination mit optimalem Wärmeschutz bei einem Deckenauflager von etwa zwei Drittel der Außenwandstärke maximal genutzt. Bezüglich des Wärmeschutzes erfülle die Poroton-DRS zudem bei allen Außenwandformaten die Gleichwertigkeit nach Bei­blatt 2 zur DIN 4108. Die Deckenrandschale reduziere ferner die Flankenübertragung am Deckenauflager und trage so zum Schallschutz bei.

Weitere Informationen zur Deckenrandschale (DRS) können per E-Mail an Poroton angefordert werden. 

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