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Unterlaufsicheres Kompaktdach von Bauder

(25.2.2014; Dach+Holz-Bericht) Wenn Flachdächer besonders belastbar sein müssen und/oder extremem Wind und Wetter standhalten sollen, empfiehlt sich ein „Kompakt­dach“. Dabei wird der gesamte Schichtenaufbau aus Dampfsperre, Wärmedämmung und erster Abdichtungslage sowohl untereinander als auch mit dem tragenden Unter­grund vollflächig verklebt. Dieser Dachaufbau schließt Wasserunterläufigkeit aus bzw. begrenzt eventuelle Schadstellen auf einen sehr engen Raum.

Bauder PIR Kompaktdach

Beim Bauder PIR Kompaktdach werden alle Funktionsschich­ten in Heißbitumen eingearbeitet zu einem kompakten, homo­genen Dämm- und Abdichtungspaket verklebt (Bild rechts). Durch die kompakte Verklebung ist laut Bauder keine mecha­nische Befestigung an der Dachkonstruktion erforderlich - gleichwohl sei der Aufbau bis zu Gebäudehöhen von 100 m windsogsicher.

Als Dämmschicht verwenden die Stuttgarter Polyurethan Hartschaumplatten, die über eine vergleichsweise geringe Wärmeleitfähigkeit verfügen (WLS 026 bei Dicken ≥120 mm, siehe Vergleich von λ-Werten). Durch eine spezielle Rezep­tur seien diese PUR-Platten zudem besonders druck- und dimensionsstabil; Bauder gibt einen Druckfestigkeit von ≥ 150 kPa an.

Die BauderPIR Kompakt-Dämmplatten sind übrigens auch mit einem Standardgefälle von zwei Prozent lieferbar.

Weitere Informationen zum Kompaktdach können per E-Mail an Bauder angefordert werden.

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