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Kunst auf Glas im Wiener Untergrund

(17.10.2013) Wer Wien besucht, findet Architektur aus fast allen Epochen. Die Rup­rechtskirche aus der Romanik, der Stephansdom aus der Gotik, die Karlskirche aus dem Barock, die Jesuitenkirche aus dem Hochbarock. Gründerzeit und Jugendstil gibt es gleich Stadtviertelweise.

Vom Jugendstil geprägt ist auch die Stadtbahnstation am Karlsplatz: Besucher der U-Bahn erleben hier auch unterirdi­sche Kunst – allerdings innenarchitektonischer Art. Das Zwi­schengeschoss der Linien U1 und U2, gestaltet vom österrei­chischen Künstler Peter Kogler, zeigt ein Netz aus computer­generierten Röhrenformen auf Glas - eine Hommage an das verzweigte U-Bahn-Netz selbst.

Digital- und Siebdruck auf 180 Scheiben

Das Kunstwerk besteht aus 180 Glaspaneelen ipawhite (8 mm ESG) von AGC Interpane, die hochauflösend erst schwarz di­gital bedruckt und anschließend weiß mit vollflächigem Sieb­druck veredelt wurden - so wirkt das Motiv besonders plas­tisch. Das Projekt setzte Kogler mit Interpane Hildesheim, der Wiener Linien GmbH und „KÖR - Kunst im öffentlichen Raum Wien“ um.

Weitere Informationen zu Digital- und Siebdruck können per E-Mail an Interpane angefordert werden.

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