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Weniger Arbeitsunfälle am Bau

(21.7.2013) Die Zahl der Arbeitsunfälle auf deutschen Baustel­len ist im Jahr 2012 um mehr als sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr auf knapp über 109.000 gesunken. Wie der Leiter der Abteilung Prävention der Berufsgenossenschaft der Bauwirt­schaft (BG BAU), Bernhard Arenz, berichtet, wurden knapp 30 Prozent Arbeitsunfälle weniger registriert als noch vor zehn Jahren. Die BG BAU erfasst 2,8 Millionen Versicherte aus weit über 500.000 Mitgliedsbetrieben.

Die Quote der Arbeitsunfälle "je 1.000 Vollarbeiter" zeigt den realen, konjunkturbereinigten Trend. Auch sie ist gegenüber dem Vorjahr gesunken, um acht Prozent auf statistisch 58,72 Unfallopfer. Innerhalb von zehn Jahren hat diese Quote um fast 20 Prozent abgenommen. Auch bei den tödlichen Baustel­lenunfällen gab es einen deutlichen Rückgang. Der Abwärts­trend im Unfallgeschehen sei kein Zufall, sondern zurückzufüh­ren auf das gestiegene Sicherheitsbewusstsein in vielen Unter­nehmen.

Im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) von Bund, Län­dern und Unfallversicherungsträgern beteiligte sich die BG BAU 2012 am Arbeitspro­gramm Bau- und Montagearbeiten. Im Mittelpunkt standen die Bekämpfung von Unfall­ursachen im Gerüstbau sowie bei Abbruch- und Rückbauarbeiten mit zehntausenden von Baustellenrevisionen.

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