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Verbesserte Feuerschutztore mit Freilauf sowie neue Falttore von Teckentrup

(2.3.2013; BAU 2013-Bericht) Teckentrup hat auf der BAU u.a. auch verschiedene Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich der Industrietore vorgestellt: Feuerschutz­schiebetore (T30 und T90) gibt es nun auch mit Freilauf. So lassen sich die Tore ohne viel Kraft öffnen und schließen. Außerdem präsentierte der Türen- und Tor-Hersteller seine neue Falttor-Serie, die sich mit vielen Detail-Verbesserungen besonders für sehr breite Öffnungen eignet. Für alle Tore liegen bereits „Environmental Product Declara­tions“ (EPDs / Umwelt-Produktdeklarationen) vor.

Feuerschutz mit Freilauf

Feuerschutzschiebtore (T30 und T90) gibt es mittlerweile in vielen unterschiedlichen Ausführungen, beispielsweise rauch­dicht oder zweiflügelig für sehr große Öffnungen. Schlupftüren ohne Schwelle erlauben den sicheren Personendurchgang. Zulassungen liegen bei allen Standard-Toren schon nach den neuen europäischen Normen vor – bei Feuerschutz-Schiebeto­ren beispielsweise nach EN 1634-1. Bei der Dauerfunktions­prüfung nach EN 1191 wurde die Klasse C4 erreicht, was einer Zyklenzahl von 100.000 entspricht. Das flexible, leicht montier­bare T30-/T90-Element Teckentrup 72 E will zudem gestalte­risch überzeugen; dazu wurden Anbauteile und Laufschiene komplett verkleidet.

Als Messe-Innovation wurde eine Freilauf-Funktion gezeigt, die das Öffnen und Schließen des Tores ohne hohen Kraftaufwand ermöglicht. Dafür wird das Schließgewicht (bei aktivierter Feststellanlage) entkoppelt. Der Feuerschutz bleibt dabei er­halten – die Tore schließen im Brandfall weiterhin selbsttätig. Die neue Technik steht optional zur Verfügung und lässt sich bei bestehenden T30- und T90-Schiebetoren der Serie „Teckentrup 72 E“ auch nachrüsten.

Breit und flexibel: Falttor-Baureihe 2013

Falttor-Anlagen bis 16 Meter Breite und fünf Meter Höhe macht die Serie „Teckentrup 50“ möglich, die jetzt als Baureihe 2013 zur Messe vorgestellt wurde.

  • Verstärkte Beschläge,
  • eine optimierte Torblatt- und Zargenkonstruktion sowie
  • die verbesserte Dichtungsgeometrie

... sollen die Bediensicherheit und Langlebigkeit erhöhen. Wie schon bei der Vorgän­ger-Serie kann die Montage ohne Schweißarbeiten erfolgen. Typische Einsatzorte sind große Wartungshallen, Betriebshöfe, Gerätehallen oder Fahrzeugdepots:

Die Konstruktion kommt laut Teckentrup mit wenigen Verschleißteilen aus und sollte daher nicht nur langlebig sein, sondern auch nahezu wartungsfrei – und somit höchst wirtschaftlich. Je nach Hallentyp kommen einwandige oder wärmedämmende doppel­wandige Tore mit einem UD-Wert von bis zu 1,9 W/m²K zum Einsatz. Elektrische An­triebe sorgen für mehr Schnelligkeit (Öffnung in 12 Sekunden) und Komfort, Schlupf­türen ohne Schwelle lassen den sicheren Personendurchgang zu.

Obwohl das Torblatt sehr groß sein kann, benötigt die Toranlage selbst wenig Platz: Auch bei fehlendem Sturz ist der Einbau möglich - und mit den passenden Aussparun­gen verschließen die Tore auch Kranbahn-Führungen. Die Torflügel öffnen mit einem Winkel von 90 oder 180 Grad und erzielen dadurch eine maximale Durchfahrtsbreite. Als Speziallösung für Feuerwehren gib es eine Schnellentriegelung, die stromlos über Federn funktioniert und das Tor in wenigen Sekunden selbsttätig öffnet.

Als Standard wird das Tor glatt (verkehrsweiß, ähnlich RAL 9016) angeboten. Vergla­sungen und frei wählbare Farbtöne (nach RAL) erlauben eine individuelle Architektur, die auch das Corporate Design eines Unternehmens nach außen unterstützt.

Weitere Informationen zu Industrietoren - speziell auch Feuerschutz- und Falt­toren - können per E-Mail an Teckentrup angefordert werden.

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