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Neuer Plattenwerkstoff aus flachgepresstem Resysta

(12.2.2013; BAU 2013-Bericht) Bis zu 50 mm dick, über 2 m breit und von variabler Länge - so präsentierte sich ein neuer Plattenwerkstoff der Resysta International GmbH auf der BAU. Bisher produzierte das Unternehmen ausschließlich im Extrusions­verfahren; die neuen Platten werden im Flachpressverfahren hergestellt. Dieses bietet den Vorteil, auch großformatige und sehr dünne Platten aus Resysta auf den Markt bringen zu können. (Resysta besteht hauptsächlich aus Reishülsen.)

Mit dem neuen Plattenwerkstoff will sich das Unternehmen Resysta weitere Anwen­dungsgebiete erschließen: Die Platten dienen als Träger für Nassraum-Bodenbeläge und seien als HPL-Alternative im Möbel- und Innenausbau sowie als Fassadenelement denkbar.

In der Plattenform wird das wasserfeste Resysta auch als Al­ternativmaterial zu Sperrholz vermarktet und soll beispielswei­se als Betonschalung zum Einsatz kommen können. Der Plat­tenwerkstoff will vor allem die Realisierung von Leichtbaulö­sungen bedeutend einfacher und effektiver machen, denn seine Dichte liegt circa 50 Prozent unter der von Aluminium. Neben soliden Platten aus Vollmaterial seien auch Sandwich­konstruktionen mit Glasfaser, Vlies, Waben- oder Hartschaum­kern denkbar.

Produktlösungen aus Resysta präsentierten Partner wie ter Hürne und Bolta an ihren eigenen Ständen. Zukünftig seien auch Fensterverschalungen mit Resysta möglich - ein Proto­typ wurde ebenfalls auf der BAU gezeigt.

Weitere Informationen zu Resysta-Plattenwerkstoffen können per E-Mail an Resysta angefordert werden.

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