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Test Holzpelletkessel: Nur zwei mit guter Heizeffizienz

(24.6.2009) Immer mehr Immobilienbesitzer entscheiden sich u.a. wegen unkalkulierbar steigender Preise für fossile Brennstoffe und einem gewachsenen Umweltbewusstsein für alternative Heizungstechnologien wie z.B. eine Wärmeversorgung mit Holzpellets. Pelletkessel funktionieren inzwischen ziemlich automatisch (lediglich die Asche muss regelmäßig entsorgt werden), bieten so einen ähnlichen Komfort wie Ölheizungen und werden zwischenzeitlich in vielen Ausführungen angeboten.

Stiftung Warentest hat jetzt 10 Holzpelletkessel zu Preisen zwischen 11.100 und 12.600 Euro geprüft und dabei insbesondere untersucht, wie effizient sie die im Holz enthaltene Energie nutzen können. 4 Geräte erhielten die Gesamtnote "Gut". Dabei wies der Testsieger Viessmann Vitoligno 300-P 6-18 kW den mit Abstand höchsten Jahresnutzungsgrad und einen besonders hohen Heizleistungsbereich auf (Bild rechts aus dem Beitrag "Vitoligno 300-P: Neuer Pelletkessel von Viessmann" vom 24.6.2009). Bei der wichtigen Teilnote für die Heizeffizienz erhielt nur noch der zweitplatzierte Windhager Biowin Exklusiv 150 eine gute Beurteilung, alle anderen Geräte waren hier befriedigend. Wegen schlechter Abgaswerte kamen bei der Gesamtnote zwei Holzpelletkessel sogar nur auf ein "Ausreichend".

Allgemein zeigten die Kessel bei Teillast schlechtere Heizeffizienzwerte als bei Volllast, weshalb Stiftung Warentest rät, bei der Auswahl eines neuen Gerätes nicht nur auf einen möglichst großen Heizleistungsbereich, sondern auch auf die richtige Dimensionierung zu achten.

Die detaillierten Testergebnisse und weiter gehende Informationen sowie Tipps können im Juli-Heft der Stiftung Warentest, im Mai 2009-Sonderheft "test Spezial Energie" oder online nachgelesen werden.

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