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Plewa stellt Insolvenzantrag; Produktion und Vertrieb laufen weiter

<!---->(6.3.2008) Plewa, der europaweit führende Hersteller von Schornsteintechnik, hat am 27. Februar 2008 beim Amtsgericht Bitburg einen Insolvenzantrag gestellt. Ein massiver Umsatzrückgang, resultierend aus dem Wegfall der staatlich gewährten Eigenheimzulage sowie der Erhöhung der Mehrwertsteuer, soll zu dieser Maßnahme geführt haben. Von der Insolvenz sind die Mitarbeiter an den Standorten Speicher und Klardorf betroffen.

Die Verantwortlichen der Plewa Werke GmbH sowie der ihnen zur Seite stehende vorläufige Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Jens Lieser sehen aber gute Chancen für den Fortbestand des Traditionsunternehmens aus Speicher: Laut Aussage des vorläufigen Insolvenzverwalters bestehen gute Möglichkeiten, die Existenz des vor über 140 Jahren gegründeten Schornsteinspezialisten zu sichern. Produktion und Vertrieb laufen normal weiter, alle Aufträge sollen wie gewohnt zuverlässig abgewickelt werden.

Die Plewa Werke verfügen über ein ausgereiftes und bewährtes Produktsortiment im Bereich der Schornsteintechnik. Über ein dichtes Netz von Kooperationspartnern haben sie sich auf dem Markt der Bauzulieferer fest etabliert. Darüber hinaus sprechen zufriedene Kunden in weiten Teilen Europas für die hohe Qualität der Produkte und Serviceleistungen aus dem Hause Plewa. (Bild aus dem Beitrag "W 3 G-Schornstein verträgt Pelletsheizungen" vom 19.3.2007.)

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