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Porotons Meilensteine in der Wärmedämmentwicklung

(18.6.2007) Die rasante Entwicklung bei der Minderung der Wärmeleitfähigkeit zeigt das große Potential, das im Ziegel als Wandbaustoff steckt. Innerhalb von 13 Jahren konnte beispielsweise Wienerberger die Wärmeleitfähigkeit von Poroton-Ziegeln um mehr als die Hälfte verringern bei gleichzeitiger Beibehaltung bzw. zum Teil sogar Erhöhung der Ziegelfestigkeit. Somit können auch unter den ständig sich verschärfenden Wärmeschutzvorschriften Außenwände aus Mauersteinen weiterhin ohne zusätzliche Fassadendämmung (WDVS) massiv und kostengünstig gebaut werden.

Aber bitte mit Füllung ...

Einen Meilenstein bei der Entwicklung des Hintermauerziegels setzten die Wienerberger Ziegelindustrie und ihre im Marktgebiet Mittel- und Südbayern tätige Schwestergesellschaft Schlagmann Baustoffwerke vor einigen Jahren mit der bundesweiten Markteinführung der neuen Ziegelgeneration Poroton-T9. Mit diesem Baustoff konnten auf einen Schlag 30 bis 40 Prozent des Energieverbrauchs eines üblichen Einfamilienhauses gespart werden. Grund ist die Kombination aus zwei rein mineralischen, natürlichen Baustoffen - nämlich einem konventionellen Ziegel mit spezieller Kammerausbildung, die mit hoch isolierendem Perlit (einem granulierten Vulkangestein) gefüllt werden.

Die mit Perlit verfüllten Ziegel übertreffen deutlich die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und sind prädestiniert für den Einsatz im KfW-geförderten Wohnbau bis hin zum Passivhausniveau. Steigende Energiekosten ließen im vergangenen Jahr die Nachfrage nach diesem Baustoff nach oben schnellen. Der T8 verfügt als jüngstes Mitglied der Poroton-Ziegel-Familie über eine Wärmeleitfähigkeit von nur λ = 0,08 W/mK.

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