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hilzinger übernimmt insolvente Dombrink Fenster+Türen GmbH & Co.

(12.2.2005) Die bundesweit tätige hilzinger-Gruppe mit Hauptsitz im Badischen Willstätt hat die in Insolvenz geratene Fensterbaufirma Dombrink aus Rheda-Wiedenbrück zum 1. Februar übernommen. 51 der bis zuletzt noch verbliebenen 92 Arbeitsplätze wurden in ein Dauerarbeitsverhältnis übernommen. Die Herstellung von Kunststoff-Fenstern und Balkontüren, Kunststoff-Haustüren und Aluminium-Haustüren gehe Unternehmens-Angaben zufolge nahtlos weiter.

Von der Übernahme verspricht sich Geschäftsführer Helmut Hilzinger einige Vorteile: angefangen beim Vertriebsteam vor Ort in Rheda-Wiedenbrück bis hin zum Aluminium-Haustürbau, von dem die gesamte Gruppe profitieren werde. Bisher mussten Aluminiumhaustüren an allen hilzinger-Standorten zugekauft werden.

zur Erinnerung: Dombrink war / ist ein mittelständiges Unternehmen mit über 30 jähriger Geschichte. Am 1. Januar 1973 gründete Heinrich Dombrink mit anfänglich 2 Mitarbeitern das Unternehmen in Rheda-Wiedenbrück. In kurzer Zeit entwickelte man sich zu einem erfolgreichen Hersteller von Fenstern, Balkontüren sowie Haustüren und beschäftigte in Spitzenzeiten 180 Mitarbeiter auf einer Fläche von ca. 12.000 m². Aufgrund der miesen Baukonjunktur und der ungünstigen Kostenstruktur wurde die wirtschaftliche Situation bei Dombrink zuletzt immer angespannter, so dass schließlich Insolvenz beantragt werden musste.

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