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Induktionslampen für hohe Produktionshallen: sparsam, langlebig, wartungsarm

(9.7.2004) Handwerk und Industrie tragen 45 Prozent der Wirtschaftsleistung sowie der Investitionen in Deutschland und beschäftigen rund 70 Prozent aller Arbeitnehmer. Ihre Produkte sind auch das Ergebnis gesunder Arbeitsbedingungen. Richtiges Licht ist dabei ein wichtiger Faktor. In hohen Produktionshallen kommt es außerdem auf eine langlebige Beleuchtung an. Denn Lampen an schwer zugänglichen Stellen auszuwechseln, ist aufwändig und kann die laufende Produktion behindern. Für Anwendungen in Handwerk und Industrie sind Induktionslampen besonders gut geeignet – vor allem, wenn rund um die Uhr gearbeitet wird.

Induktionslampen erreichen eine Lebensdauer von 60.000 Stunden. Sie arbeiten nach dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion und der Gasentladung, haben also keine verschleißenden Komponenten wie Glühwendeln oder Elektroden. Es gibt flache Induktionslampen mit externer elektromagnetischer Einkoppelung und kolbenförmige Induktionslampen mit interner elektromagnetischer Einkoppelung. Zum Betrieb ist jeweils ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) notwendig. Eingesetzt werden spezielle, für Induktionslampen konstruierte Leuchten.

Die Lichtfarbe von Induktionslampen ist warmweiß (3.000 Kelvin) oder neutralweiß (4.000 Kelvin), die Farbwiedergabe hat den guten Index Ra ≥ 80. Flache Induktionslampen gibt es mit 100 und 150 Watt Leistungsaufnahme, kolbenförmige mit 55, 85 und 165 Watt. Die Lichtausbeute beträgt bis zu 80 Lumen/Watt.

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