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Themenübersicht der 20. ACS - Fachmesse für Computersysteme im Bauwesen

(6.8.2003) Informations- und Kommunikationstechnologien sind schon lange unverzichtbare Erfolgsfaktoren für die Bauwirtschaft. Die ACS ist inzwischen europaweit das größte Kommunikationsforum in diesem Bereich für alle am Bau Beteiligten. Entsprechend vielfältig sind die Themen, die auf der zwanzigsten ACS umfassend behandelt werden.

Das Themenspektrum der kommenden Fachmesse spiegelt die wichtigsten und aktuellsten Problemstellungen in der Branche und zeigt die heute und in naher Zukunft verfügbaren Lösungen. Allein schon die enorme Vielfalt des Themenangebots und der damit verbundene Überblick über den Markt macht einen Messebesuch auf der ACS für alle diejenigen, die rund um den Bau etwas bewegen wollen und zu entscheiden haben, eigentlich
zu einem Pflichttermin.

Die Themenschwerpunkte im Überblick:

  • Visualisierung/Architekturdarstellung/3D-Animation

Unterstützt durch den ständig vergrößerten Leistungsumfang der Programmsysteme bei gleichzeitig sinkenden Preisen zeichnet sich beim Einsatz von Visualisierungssoftware ein Wandel ab. Immer mehr Planer nutzen entsprechende Software für Präsentationszwecke und Marketing – um Auftraggeber, Investoren oder Baubehörden von der Qualität ihrer Arbeit zu überzeugen und um ihre Projekte zu illustrieren - immer häufiger aber auch als Werkzeug bereits in Frühphasen der Planung. Die Planer erweitern damit ihr Leistungsspektrum und sichern die hohe Qualität ihrer Arbeit im derzeit schwierigen Marktumfeld. Die ACS verspricht Entscheidungshilfen bei der Wahl der geeigneten Software und Kontakte zu Dienstleistungspartnern in diesem Bereich. Sie zeigt gleichzeitig die großen Chancen auf, die dieser Trend für das Leistungsspektrum der Planer bietet (siehe Visualisierung, Rendering-Effekte bei GLOSSAR.de).

  • CAD/AVA

Neben dem gewohnt umfassenden Marktüberblick über den aktuellen Stand der CAD-Softwarelösungen und die Trends in diesem Bereich wird sich die ACS in diesem Jahr erneut mit der Schnittstellenproblematik befassen. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag für alle am Bau Beteiligten, denn noch immer ist der Datenaustausch zwischen den Planungs- und Baubeteiligten eines der existentiellen Probleme im Büroalltag (siehe CAAD, CAD, AEC sowie "Software für Architekten und Planer" auf Baulinks).

  • digitale Bauproduktinformationen

Immer mehr Hersteller von Bauprodukten stellen ihre Produkte in Form von digitalen Informationen zur Verfügung. Für die Planer bietet dies die Möglichkeit zur direkten Übernahme der Bauteile/Produkte in die eigenen Pläne, Ausschreibungstexte etc. Die ACS zeigt, wie weit die Entwicklungen in diesem Bereich fortgeschritten sind und wie z.B. herstellerübergreifende Portale im Internet die Planung unterstützten können (siehe "Bau-Portale" auf Baulinks).

  • Gebäudetechnik/Haus der Zukunft

In der Gebäudetechnik beginnt nach langen Jahren der Stagnation ein immenser Innovationsschub. Zahlreiche Forschungsprojekte weltweit beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema und alle am Bau Beteiligten werden sich damit auseinandersetzen müssen oder den Anschluss verlieren. Auf der ACS kann man sich realitätsnah mit dem aktuellsten Stand der Entwicklung in Deutschland vertraut machen und das Haus der Zukunft, seine Technologieansätze und vor allem seine Leistungsmerkmale für den Nutzer von morgen "erleben" (siehe "Gebäudetechnik" auf Baulinks).

  • Projektkommunikation
    Büro- und Projektorganisation/ Controlling/
    Informationsmanagement

Die dramatische Wettbewerbssituation in der Branche fordert heute von allen Büros, gleich welcher Größe und Fachrichtung, den Einsatz professioneller und vor allem effizienter EDV- und Management-Lösungen: Lösungen, die Arbeitsprozesse organisieren, die effizientes Teamwork ermöglichen, die Informationen für jeden verfügbar und abrufbar halten, die Projektkosten transparent machen und so die Basis für ein durchgängiges Controlling schaffen. Software ist also gefragt, die letztlich eine effiziente Unternehmenssteuerung unterstützt und so den entscheidenden Wettbewerbsvorteil bringt. In diesen immer komplexer werdenden Bereichen schafft ein ACS-Besuch die notwendige Transparenz und damit die Grundlage für die richtige Entscheidung (siehe internetbasiertes Projektmanagement (IBPM) bei GLOSSAR.de und "Business-Plattformen" auf Baulinks).

  • GIS/ Geographische Informationssysteme

Nicht nur Unternehmen sondern vor allem Kommunen und Gebietskörperschaften sind Vorreiter der Nutzung geographischer Informationssysteme, deren Basisdaten auch von Architekten, Planern und Bauingenieuren aufgebaut und gepflegt werden. Obwohl das Thema GIS bereits eine lange Tradition auf der ACS hat, hat es nichts von seiner hohen Aktualität verloren - im Gegenteil. Die immer größere Verfügbarkeit erstklassiger GIS-Daten für den Bereich Planen und Bauen ermöglicht eine neuartige Transparenz relevanter Planungsprozesse für Verwaltungen und Bürger. Alles über den Einsatz und die vielfältigen Möglichkeiten von Geographischen Informationssystemen erfahren Vertreter der Kommunen, Planer und Entscheider aus Unternehmen auf der ACS 2003 (siehe GIS bei GLOSSAR.de und AEC.WEB mit eigenen Geo/GIS-News).

  • Architekturvermessung/ Bauen im Bestand/ Bestandsdatengewinnung und -verwaltung

Bauen im Bestand ist eines der wenigen Wachstumssegmente der Branche. Auch die Politik zum Beispiel fordert vermehrt die bessere Ausnutzung bestehender Bauten im Zuge der angestrebten weiteren Verdichtung städtischer Bereiche. Für die effiziente Planung und das Facility Management ist die Verfügbarkeit genauester und aktuellster Daten entscheidend, die jedoch oft nicht oder nicht mehr in der geforderten Qualität vorhanden sind. Die ACS bietet deshalb die Möglichkeit, mehr über die Werkzeuge und Verfahren in der Bestandsdatenerfassung zu erfahren und sich über die Dokumentation der Daten von CAD bis FM zu informieren.

  • FM Facility Management

Wirtschaftlichkeit bzw. Kostenreduktion sind Anforderungen, die heute auch im Hinblick auf die Nutzung von Gebäuden im Vordergrund stehen. Um diese Ziele erreichen zu können, gilt es jedoch bereits in der Entwurfsphase die Wirtschaftlichkeit einer Immobilie zu erkennen bzw. zu steuern und Daten schon zu Beginn der Gebäudeplanung mit Blick auf das spätere FM anzulegen. Darüber hinaus ist es notwendig, die gesamte Entwicklung eines Objekts möglichst lückenlos in Daten zu dokumentieren. Die ACS präsentiert Softwarelösungen, die den kompletten Lebenszyklus eines Projektes begleiten - von der Entwicklung, Planung und Realisierung über das Management bis hin zum Rückbau (siehe CAFM und Facility Management bei GLOSSAR.de sowie "FM-Software" auf Baulinks).

Mit den hier vorgestellten Themen und Fragestellungen greift die ACS 2003 aktuelle Diskussionen der Baubranche auf und präsentiert sich erneut als Innovationsforum.

Wie in jedem Jahr bietet die ACS darüber hinaus einen umfassenden Marktüberblick über Softwarelösungen, Hardware, Dienstleistungen und Fachinformationen für alle Bereiche des Bauwesens. Die Bandbreite reicht von Fragen des Qualitätsmanagements bis hin zu Detaillösungen bzw. speziellen Software-Tools (z.B. EnEV).

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