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Fassadenveralgung - keine Frage der Bauweise

(30.7.2003) Die Grundlage für schadenfreies Bauen und sichere Fassadenkonstruktionen sind ausschließlich wissenschaftlich abgesicherte Informationen, nach denen kompetente Planung, Konstruktion sowie sach- und fachgerechte Ausführung zu in der Praxis bewährten und anerkannten Bauweisen führen.

"Allerdings wird die Fachwelt jetzt gezielt durch breit gestreute Pressemitteilungen zum Thema Fassadenveralgung verunsichert", berichtet Thomas Kaczmarek, Geschäftsführer KS-Info GmbH, Hannover, auf der Jahrestagung der Kalksandsteinindustrie in Wien. Die fachlich technische Argumentation komme bei diesen als neutrale Information getarnten Artikeln jedoch zu kurz. "Wesentliche Zusammenhänge werden dabei zum Teil bewusst vernachlässigt, um eine etablierte Bauweise in Verruf zu bringen."

Auf sachliche Fachdiskussionen wirken sich solche Veröffentlichungen kontraproduktiv aus. Sie provozieren auf unseriöse Weise eine Verunsicherung bei Planern, Bauunternehmern und Bauträgern sowie Ängste bei Bauherren. Ihnen wird vorgegaukelt, sie könnten sich aller Probleme entledigen, indem sie sich eines bestimmten Baustoffs bedienen. Das ist falsch.

Die Kalksandsteinindustrie hat nun das komplexe Thema Fassadenveralgung nach derzeitigem Stand der Forschung umfassend nach Ursachen, Wirkungen und Lösungsansätzen aufgearbeitet.

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