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Durchzogene Situation auf dem Schweizer Wohnungsmarkt

(1.3.2003) Im 4. Quartal 2002 nahm die Wohnungsproduktion verglichen mit der entsprechenden Vorjahresperiode in der Schweiz ab: 8.600 Wohnungen wurden neu erstellt, 5% weniger als vor Jahresfrist. Am Ende des Beobachtungsquartals befanden sich 36.200 Wohnungen im Bau, rund 580 Einheiten mehr als ein Jahr zuvor. Die Anzahl baubewilligter Wohnungen steigerte sich leicht (+2%). So weit die wichtigsten Ergebnisse der quartalsweise durchgeführten Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) über die Wohnungsproduktion.

Im gesamten Jahr 2002 wurden den provisorischen Ergebnissen zufolge (die definitiven Ergebnisse sind erst im Herbst dieses Jahres verfügbar) insgesamt 30.900 Wohnungen neu erstellt, 1.200 Einheiten oder 4% weniger als im Vorjahr. Praktisch alle Gemeindegrössenklassen trugen zu dieser Baisse bei. Einzige Ausnahme: die Gemeinden mit 2.000 bis 5.000 Einwohnern, die eine Steigerung um 3% verzeichneten. Die Anzahl neu erstellter Wohnungen in den Agglomerationen der fünf grössten Schweizer Städte gab um 2% nach. Die Abnahme ging von den Agglomerationen Zürich und insbesondere Genf (-300 Einheiten) aus.

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