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Ein Kurzschluss am Bau kann teuer werden...

(21.8.2002) Ohne EDV, Software und sonstige hochwertige elektronische Instrumente etwa für Messungen und Telekommunikation läuft auf der Baustelle heute nichts mehr. Gleichzeitig besteht für die empfindlichen Geräte im mobilen Planungsbüro vor Ort ein erhöhtes Sachschadenrisiko. Die UNITA Dienstleistungsgruppe empfiehlt daher angesichts der drohenden Reparatur- und Neuanschaffungskosten dringend, die gesamte teure Elektronikausstattung unbedingt mit einer branchenspezifischen Elektronik-Versicherung abzusichern.

Klaus Blumensaat, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens für Risikomanagement am Bau, warnt davor, sich auf die Schutzmaßnahmen der Mitarbeiter zu verlassen: "Da meist alle Baubeteiligten auf die vorgefundene Infrastruktur der Baustelle angewiesen sind, können sie ihre Geräte nicht mit eigenen Vorsorgemaßnahmen vor Kurzschlüssen, Überspannungen oder Stromunterbrechungen schützen". Die Stromversorgung über den Baustromverteiler sei aufgrund der langen, anfälligen Leitungen zwischen Verteiler und Bürocontainer sehr störungsanfällig, die Folgen der Störungen seien dann Datenverluste oder Funktionsschäden.

Blumensaat rät vor allem, im Versicherungsvertrag neben der Absicherung der genannten Risiken auf den Einschluss weiterer typischer Schadensursachen auf Baustellen zu achten: "Abgesehen von Brand, Blitzschlag oder Überschwemmungen ist es leider immer wichtiger geworden, gegen Vandalismus und Einbruchsdiebstahl versichert zu sein". Auch empfiehlt Blumensaat beim Abschluss einer Elektronikversicherung darauf zu achten, dass im Schadensfall der Wert eines aktuellen Modells ersetzt wird, das dem technischen Fortschritt entspricht.

siehe auch:

  • "(Gebäude-)Versicherungen""Berufshaftpflicht"

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