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Kellernutzung im Vormarsch - Immer mehr Bauherren wollen einen Keller

(20.6.2002) "Planen sie Ihr Haus mit Keller?" und "Wie nutzen Sie Ihren Keller?" Das fragten Ende 2001 die Mitarbeiter der Heinze Marktforschung, Celle, fast 700 Eigenheimbesitzer und Architekten. Das Ergebnis: Achtzig Prozent der Bauherren wollen mit Keller bauen und über achtzig Prozent nutzen ihr Untergeschoss für Hobby, Spiel und Werkstatt. Bereits dreißig Prozent benötigen im Keller Platz für eine alternative Haustechnik, z.B. Wärmepumpen. Damit bestätigt sich das Ergebnis früherer Umfragen von Bauherren, die ohne Keller gebaut haben: Zwei Drittel bedauerten den Verzicht auf das Untergeschoss.

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In den neunziger Jahren sank der Anteil der Genehmigungsanträge für unterkellerte Einfamilienhäuser auf ca. 60 %. Wie die Umfrage ergab, steigt ihr Anteil inzwischen wieder auf 80 %. Dies entspricht etwa dem langfristigen Schnitt. Die veränderte Einstellung zum Keller zeigt sich auch in dessen Nutzung (s. Grafik). Als Rumpelkammer ist der Keller viel zu teuer. Mit Räumen für Hobby, Spiel, Hauswirtschaft, Arbeit, Fitness und Sauna erhöht er dagegen deutlich die Wohn- und Lebensqualität.

Ein Keller ist preiswerter, als viele Bauherren denken. Sie unterschätzen die ohne Keller anfallenden Kosten für eine frostsicher gegründete Bodenplatte, Zusatzflächen in den Geschossen für Hausanschluss, Heizung, Waschmaschine, Trockner u.ä. sowie für Kellerersatzräume, die dann meistens nicht frostsicher sind. Dass ihre Beleihungsgrenze niedriger ist, treibt die Zinsen in die Höhe. Der Grund: Kreditinstitute wissen, dass sich nicht unterkellerte Häuser deutlich schwerer und nur zu einem schlechteren Preis verkaufen lassen.

Informationen zum Untergeschoss gibt es kostenlos bei

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