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Schluss mit "schwitzenden" Kellerwänden

(20.6.2002) Kellerfeuchte beruht nicht unbedingt auf fehlerhaften Abdichtungen. Sie kann auch die Folge von Kondenswasser auf kalten Wänden sein. Abhilfe schaffen eine ausreichende Wärmedämmung und Beheizung des Untergeschosses.

Nach DIN 4108-3 wärme-
gedämmte Kellerwände
sind tauwasserfrei:
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Auf kalten Wänden und Decken schlägt sich der Wasserdampf der Raumluft als Tauwasser nieder, wie auf einem kalten Weinglas. Geschieht dies häufig, durchfeuchten die Oberflächen. Hier siedeln sich schnell Schimmelkolonien an. Es entsteht der typisch muffige Kellergeruch.

Das passiert vor allem in wenig beheizten und schlecht belüfteten Untergeschossen. Hochwertig, z.B. für Hobby, Arbeit oder Fitness genutzte Kellerräume sollten daher immer ausreichend wärmegedämmt und beheizbar sein. Beide Maßnahmen heben die Wandtemperaturen soweit an, dass sich kein Tauwasser niederschlagen kann. Für beheizbare Keller verlangen die gesetzlichen Vorschriften ohnehin ausreichenden Wärmeschutz.

  • Als Wärmedämmung (im ersten Bild: gelb) genügt bei Kelleraußenwänden aus Kalksandstein oder Beton eine 8 bis 10 cm dicke außenliegende Perimeterdämmung.
  • Bei Außenwänden aus wärmedämmenden Mauersteinen aus Leichtbeton oder Wärmedämmziegeln sorgen die Steine allein für ausreichenden Wärmeschutz. Die Initiative PROKELLER empfiehlt jedoch eine zusätzliche, drei bis vier Zentimeter dicke Perimeterdämmung (siehe 2. Bild). Sie schützt die außenliegende Abdichtung gegen mechanische Beschädigung durch Steine im Erdreich und erhöht gleichzeitig den Tauwasserschutz. Ist bei einer Modernisierung vorhandener Keller eine außenliegende Perimeterdämmung nicht möglich, kann die Wärmedämmung auch innen liegen.

Fachgerecht ausgeführte Keller bieten hochwertige Ausweichflächen mit angenehmen Raumklima. Sie erleichtern das Familienleben und erhöhen die Lebensqualität.

Informationen zum Untergeschoss gibt es kostenlos bei

siehe auch:


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