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Finanzieller Schaden ist ersetzbar - emotionaler nicht! Die Folgen von Wohnungsbränden werden oft unterschätzt

(2.5.2002) Alle zwölf Minuten bricht in Deutschland ein Feuer in einem Privathaushalt aus. Täglich 120 Brände mit zum Teil schwerwiegenden Folgen: Feuer fordert jedes Jahr 600 Todesopfer, über 10.000 Verletzte und zerstört ein Privatvermögen von sechs Milliarden Mark. Der materielle Schaden mag zwar versichert sein, doch der emotionale Schaden, der bereits beim Verlust persönlicher Gegenstände eintritt, ist nicht zu unterschätzen.

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Auch wenn der Ausbruch eines Feuers eine Paniksituation bedeutet, kann ein aktiver Brandschutz diese Situation verhindern bzw. die Gefährdung, die von einem Brand ausgeht, maßgeblich reduzieren. Zum einen gilt es, mögliche Brandursachen einzudämmen, und zum anderen, der Ausnahmesituation vorbereitet zu begegnen.

Gefahrenquellen erkennen

Eine latente Brandgefahr besteht überall dort, wo ein brennbarer Stoff und eine Zündquelle zusammenkommen. Brennbare Materialien sind nicht nur leicht entflammbare Flüssigkeiten oder Gase, sondern auch Einrichtungsgegenstände wie Teppiche, Vorhänge und Möbel. Um einen Brand zu entfachen, bedarf es nicht unbedingt einer offenen Flamme: eine hohe Temperatur genügt, um einen Brand auszulösen. Daher bergen veralterte oder im Stand-by-Betrieb eingeschaltete Elektrogeräte eine erhöhte Brandgefahr. Diese Geräte erzeugen dauerhafte Wärme, die im Extremfall zu Schwel- oder Kabelbränden führen kann. Der Schmorgeruch von Kunststoffkabeln ist ein klassischer Vorbote dieser schlummernden Gefahr.

Auf den Ernstfall aktiv vorbereiten

Der Fachmann vom Brandschutzfachbetrieb erkennt mögliche Brandgefahren und platziert das richtige Gerät zur Brandbekämpfung am richtigen Ort. Außerdem weist er den Verbraucher in den Umgang mit dem Feuerlöscher ein und garantiert die Funktionsfähigkeit der Löschgeräte durch die sachkundige Prüfung, die alle zwei Jahre durchgeführt werden sollte. Die Adressen von örtlichen Brandschutz-Fachbetrieben stehen in den "Gelben Seiten".

Damit man im Notfall einen kühlen Kopf bewahrt, ist es zudem ratsam, die aufgedruckte Gebrauchsanweisung regelmäßig zu lesen und sich mit den vorhandenen Bedienungselementen vertraut zu machen. Dies erspart im Ernstfall wertvolle Zeit.

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