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Auch bei Kälte und Regen Pflasterflächen verfugen!

(30.11.2001) Gerade im Frühjahr und im Herbst zwingen Wetterkapriolen zur Neudisposition auf der Baustelle. Kälte und Regen behindern einen zügigen Bauablauf.

Jeder Garten- und Landschaftsbauer kennt das Problem. Ist die Pflasterfläche fertiggestellt und soll mit der Verfugung begonnen werden, ändert Petrus das Wetter. Arbeitszeit geht verloren. Kunden sind verärgert.

Mit dem neuen Pflasterfugensystem vdw850 der Gesellschaft für technische Kunststoffe (GftK) soll die Pflasterverfugung auch bei schlechtem Wetter nicht zum Problemfall werden. Spezielle Additive ermöglichen den Angaben nach eine Aushärtung bei niedrigen Temperaturen und verhindern ein Auswaschen der Bindemittelkomponenten bei Regen.

Weiter stellt die GftK heraus, dass

  • mit vdw850 verfugte Pflasterflächen dauerhaft haltbar seien sowie wasserdurchlässig, kehrsaugmaschinenfest, frostbeständig, frei von Unkrautbewuchs und umweltverträglich.
     
  • vdw850 Pflasterfugenmörtel eigne sich zur Verfugung von Naturstein- und Betonsteinpflaster sowie Klinkerbelägen sogar im Straßen- und Kreuzungsbereich.
     
  • Während herkömmliche Pflasterfugensysteme auf Epoxydharzbasis eine Mindestverarbeitungstemperatur von 70°C benötigen, könne das neue vdw850 Pflasterfugensystem bereits bei einer Temperatur von 30°C eingesetzt werden. Dies würde die Flexibilität des Garten- und Landschaftsbauers erheblich erhöhen. Bei einer Temperatur von rd. 200°C können die Flächen bereits nach 6 Stunden begangen werden.
     
  • Die meisten Pflasterfugensysteme lassen sich bei Regen überhaupt nicht verarbeiten. Frisch verfugte Pflasterflächen müssen darüber hinaus über eine längere Zeit vor Regen geschützt werden. Auch hier zeige der neue Pflasterfugenmörtel vdw850 seine Stärken. Eine Verarbeitung bei Regen sei ebenso unproblematisch, wie der Verzicht auf den Regenschutz nach der Verfugung.
     
  • Außerdem verfüge das neue GftK Produktes Vorteile hinsichtlich der Fließfähigkeit des Mörtels. Pflasterfugen ab 5 mm Breite werden demnach vollständig selbstverdichtend gefüllt. Der Einsatz von Rüttelplatten oder eine Nacharbeit mit Fugeisen entfalle.
     
  • Die Fuge sei nicht nur dekorativ, sondern gleichzeitig Stabilisator für den gesamten Pflasterverbund: bei einer Druckfestigkeit von 25 N/mm2 und einer Biegezugfestigkeit von 10 N/mm2 können selbst hohe Scherkräfte dem Systemverbund von Pflaster und Fuge keinen Schaden zufügen.

vdw850 Pflasterfugenmörtel ist in den Farbtönen natursand und basalt lieferbar. Die 25kg-Eimerverpackung ermöglicht das Anmischen des Mörtels sofort im Liefergefäß mittels Bohrmaschine und Rührkorb.

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