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Giftpflanzen gehören nicht in den Familiengarten / Eltern sollten sich vor dem Kauf über giftige Pflanzen und Pflanzenteile informieren

(16.5.2001) In vielen öffentlichen und privaten Gärten entfaltet sich allmählich die volle Blütenpracht - doch nicht alles, was bunt blüht, gehört auch in den Familiengarten, denn viele Pflanzen haben Bestandteile, mit denen sich gerade kleine Kinder oft schwer vergiften. Besonders gefährdet sind die Zwei- bis Dreijährigen, denn sie entdecken ihre Umwelt durch Lutschen und Kauen und nehmen dabei ihnen Fremdes in den Mund, auch wenn ihnen das oft nicht gut bekommt.

"Gerade Eltern von kleinen Kindern sollten sich deshalb schon vor dem Pflanzenkauf gut über mögliche giftige Bestandteile informieren und nur solche Pflanzen erwerben, deren Wurzeln, Blätter, Blüten und Früchte ungiftig sind", empfiehlt Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion Das Sichere Haus (DSH) in Hamburg. Während viele Eltern wissen, dass alle Teile der als Kübelpflanze sehr beliebten Engelstrompete oder die Früchte und Samen des Goldregens stark giftig sind, ist es um die Kenntnis über andere Giftpflanzen oft weniger gut bestellt. So können die schwarzen Beerenfrüchte des Gemeinen Efeus, in größerer Anzahl verzehrt, zu Übelkeit, Brechdurchfall und Hautausschlag führen. Auch die Rinde, Blätter und Früchte des Buchsbaums sind giftig.

Eltern, die sich ausführlicher informieren wollen, erhalten bei der Aktion Das Sichere Haus gegen Einsendung einer Postkarte kostenlos die Broschüre "Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern":

  • Aktion Das Sichere Haus
    Holsteinischer Kamp 62
    22081 Hamburg.

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