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Auf den Spuren eines Fabeltiers: Was ist denn dran am Roten Hahn?

Roter Hahn, Blitzschutz, Brandschutz, Dachfirst, gebrannter Ton, Mittelalter, offene Feuerstellen, offene Feuerstelle, Rauchabzug, Tiersymbole, Blitzeinschläge, Lichtgott, Kriegsgott, Mars. Wetterhahn, Blitzableiter, Benjamin Franklin(17.6.2000) Gestandene Feuerwehrleute kennen sich natürlich aus mit dem Fabeltier, dem Roten Hahn, den auch die Messe "INTERSCHUTZ" seit Bestehen in ihrem Logo führt. Seit einigen Jahren feiert dieses Wesen, das Schutz vor Blitz und Brand gewähren soll, eine Renaissance. Der naturrote Vogel ziert an vielen Orten den Dachfirst. Zumeist aus gebranntem Ton dient er heute lediglich zur Verschönerung.

Die Geschichte des Roten Hahns reicht bis ins Mittelalter zurück: In jener Zeit, als es in den Häusern offene Feuerstellen, teilweise ohne Rauchabzug, gab, installierten die Bewohner Tiersymbole auf ihren Dächern. Vom Roten Hahn erhofften sie sich vor allem Schutz vor Blitzeinschlägen. Schon in der Antike war der Hahn ein heiliges Tier, die irdische Verkörperung des Licht- und Kriegsgottes Mars. Der Wetterhahn auf den Kirchtürmen hatte ursprünglich dieselbe Bedeutung. Erst die Erfindung des Blitzableiters durch Benjamin Franklin entband den Roten Hahn allmählich von seinen Aufgaben.

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