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Scheiben können nur beschlagen, wenn sie kälter sind als die Luft um sie herum und wenn diese Luft viel Feuchtigkeit enthält. Denn Luft kann nur eine bestimmte Menge an Wasserdampf aufnehmen - und zwar umso mehr, je wärmer sie ist. Wenn die feuchtwarme Luft auf die kalte Scheibe trifft, kühlt sie ab und gibt einen Teil des Wasserdampfes an der Oberfläche ab: Die Scheibe beschlägt.


Wenn sich die Luft am Morgen schneller erwärmt als das Fensterglas, kann es darum passieren, dass sich Tauwasser auf der Außenseite niederschlägt. Betroffen sind oft Dachfenster, weil sie stärker auskühlen als vertikale Scheiben.

Aber ist solche Tauwasserbildung ein Produktmangel? Ganz im Gegenteil, erklärt Tho­mas Dreisbusch, Vorstand im Bundesverband Flachglas: "Bei älteren Isoliergläsern kann der Effekt nicht auftreten, weil sie eine schlechtere Wärmedämmung haben. So geht Heizwärme aus dem Gebäude durchs Glas verloren. Die Außenscheibe wird also ungewollt mitbeheizt - auf Kosten des Wohnkomforts und der Heizrechnung." ... aus dem Beitrag Beitrag "Warum kann Glas von außen beschlagen?" vom 14.12.2004.

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