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Betriebskostenspiegel - Wozu, Weshalb, Warum?

(3.4.2011) Dem jährlichen Betriebskostenspiegel liegen tausende von Betriebskosten­abrechnung aus ganz Deutschland zugrunde. Die Daten aus diesen Abrechnungen be­ziehen sich auf rund 11 Mio. Quadratmeter Mietwohnungsfläche, so dass eine umfas­sende und repräsentative Aussage zur Durchschnittshöhe von Betriebskosten in Deutschland möglich sein sollte.

Benchmarks für Betriebskosten

Ziel eines Betriebskostenspiegels ist es, Transparenz und Vergleichbarkeit sowohl für Wohnungssuchende als auch für die mehr als 21 Millionen Haushalte herzustellen, die jährlich Betriebskostenabrechnungen erhalten. Gleichzeitig soll der Betriebskostenspie­gel Anhaltspunkte für eine Überprüfung der Abrechnung nach Wirtschaftlichkeitsge­sichtspunkten liefern und Vermietern Hinweise geben, wo Einsparmöglichkeiten exis­tieren und Maßnahmen eingeleitet werden sollten, um überhöhte Betriebskosten zu reduzieren.

Mit Hilfe des Betriebskostenspiegels können keine verbindlichen Überprüfungen der Abrechnungen oder der einzelnen Kostenhöhen durchgeführt werden. Abweichungen von den Durchschnittswerten des Betriebskostenspiegels können aber für den Mieter oder den Rechtsberater des Mietervereins Anlass sein, einzelne Kostenpositionen ge­nauer zu überprüfen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Abrechnung Werte aus­weist, die deutlich über den Daten des Betriebskostenspiegels liegen.

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