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Terra: Seidenmatte Alucobond-Fassadenplatten jetzt auch als nicht brennbare Variante

(21.11.2016) Die Oberflächen der Terra-Familie lassen Alucobond-Fassadenplatten sanft schimmern und geben ihnen eine gewisse optische Tiefe. Die Designer des Herstellers 3A Composite haben hierfür Natursteine und Kristalle mit dem Ziel analysiert, den Charakter der gewachsenen Schönheit dieser Materialien in ein hochwertiges, farb- und UV-stabiles Lacksystem zu überführen - siehe auch Baulinks-Beitrag dazu vom 23.9.2015.


Außer der Version mit der schwer entflammbaren (B1) Mittellage des dreischichtigen Composites bieten die Singener jetzt auch eine nicht brennbare (A2) Variante an. Die Zwischenschicht des Sandwich-Aufbaus besteht bei beiden Ausführungen aus mineralischen Füllstoffen mit einem polymerem Bindemittel, wobei die neue Variante eben die gemäß DIN 4102 sowie DIN EN 13501-1 definierte Baustoffklasse A2 erreicht.

Insbesondere hohe Gebäude profitieren von dieser Weiterentwicklung, denn die Hochhausgrenze (max. 22 m von festgesetzter Geländeoberfläche bis OFF des obersten genutzten Geschosses) stellt ganz allgemein eine brandschutztechnische Zäsur dar, auch wenn die Landesbauordnungen (LBO) voneinander abweichend formuliert wurden. Unter diesem Aspekt existiert für die Baustoffklasse A2 „nicht brennbar“ - und damit auch für die neue Alucobond Terra-Variante – keine Höhenbeschränkung.

Neben dem Brandschutz sprechen zwei weitere Aspekte für das universelle Fassadenmaterial: Das geringe Flächengewicht stellt die Unterkonstruktion vor überschaubare statische Aufgaben, und die enorme Biegesteifigkeit, die sich aus dem dreischichtigen Aufbau ergibt, verhindert Verformungen auch dann zuverlässig, wenn der Wind mit zweistelligen Beaufort-Werten an der vorgehängten hinterlüfteten Fassade zerrt.

Weitere Informationen zur „Terra“-Linie können per E-Mail an 3A Composites angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: