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Baugenossenschaft saniert Mietshäuser mit Rehaus Lüftungsfenster Geneo Inovent

(19.10.2016) Nach wie vor müssen zahlreiche Mietshäuser dringend energetisch ertüchtigt werden. Nur so bleibt der Wert der Immobilien langfristig erhalten und lassen sich die Wohnun­gen auch in Zukunft gewinnbringend vermieten. Unterstützt werden energieeffiziente Sanierungen durch Fördermittel der KfW-Bank - so auch bei einem Mehrfamilienhaus im oberfränki­schen Schwarzenbach an der Saale, das sich im Besitz der Baugenossenschaft Schwarzenbach a.d. Saale eG befindet. Das für die 1960er Jahre typische Gebäude verfügt über vier abgeschlossene Wohneinheiten mit jeweils einer Größe von rund 70 m².

Zu den wichtigsten Baumaßnahmen der Sanierung zählten der Austausch der Fenster sowie der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung – beides in einem Zug realisiert mit dem Lüftungsfenstersystem Geneo Inovent von Rehau. Mit ihm kann die Anforderung der EnEV (§6 Dichtheit) nach einem Mindestluftwechsel in dichten Gebäudehüllen si­chergestellt werden.

Durch den Verzicht auf eine Stahlarmierung - ermöglicht durch den Faserverbundstoff Rau-Fipro (siehe Beitrag „Neuartige Fensterprofile aus faserverstärktem Kunststoff“ vom 6.4.2008 - lassen sich pro Fenster zwei Lüfterpaare in die Rahmen integrieren. Während jeweils ein Lüfter des Lüfterpaares die verbrauchte Innenluft ansaugt und sie nach außen abführt, saugt der andere frische Außenluft an und führt sie in den Wohnraum. Mittels eines Wärmetauschers beträgt dabei die maximale Wärmerückgewinnung laut Rehau 71%. Der größt­mögliche Luftaustausch ist mit 30 m³/h pro Fenster angege­ben. Die Intensität des Luftstroms kann von den Bewohnern direkt am Fenster in vier Abstufungen individuell reguliert werden.

Außerdem ist ein Grobstaubfilter der Klasse G3 integriert. Und das Eigengeräusch der beiden Lüfterpaare ist mit 20 dB(A) angegeben - und damit in etwa so leise wie das Ticken einer Armbanduhr (siehe auch „Rehau verlegt dezentrale Lüftung mit Wärme­rückgewinnung vollständig ins Fenster“ vom 28.3.2012).


alle Fotos © Rehau

Die Entscheidung für die Kunststoff-Fenster mit integrierter Lüftung von Rehau traf Projektleiter und Vorstand der Baugenossenschaft Günter Piffl erst im laufenden Bau­prozess, nachdem bereits eine Wohnung ein Standard-Lüftungssystem erhalten hatte: „Der Einbau einer herkömmlichen Lüftung direkt in die Decke wäre aufwendig und mit viel Lärm und Schmutz für die Bewohner verbunden gewesen“, so Piffl.

Aufmerksam auf das neue Lüftungsfenster von Rehau wurde Günter Piffl durch die Fir­ma Stema GmbH, die nun alle weiteren Wohnungen mit Geneo Inovent Fenster aus­stattete. Eingebaut wurden insgesamt 15 Lüftungsfenster sowie sieben Geneo-Fens­ter ohne Lüftung.

Weitere Informationen zu Geneo Inovent können per E-Mail an Rehau angefordert werden.

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