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Neues Unipor-Merkblatt zum richtigen Verputzen von Ziegelmauerwerk

Merkblatt „Putz auf Ziegelmauerwerk“
  

(11.7.2016) Neben der optischen Gestaltung gehört zu den Aufgaben eines Wandputzes, das Mauerwerk langfristig vor Schäden zu schützen. Darüber hinaus soll das Putzsystem möglicherweise noch zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit und der Wärmedämmung beitragen. Um solche Funktionen erfüllen zu können, muss der Putz aber auf die Eigenschaf­ten des Wandbaustoffes abgestimmt sein. Was dabei zu be­achten ist, beschreibt das neue Merkblatt „Putz auf Ziegel­mauerwerk“. Erstellt in Zusammenarbeit von fünf verschie­denen Verbänden aus dem Baustoffsektor, wendet sich die neue Broschüre primär an Architekten, Fachplaner, ausfüh­rende Handwerksbetriebe sowie interessierte Bauherren.

Da sich Mauerwerk in den letzten Jahrzehnten hinsichtlich seiner Wärmedämmleistung stetig weiterentwickelt hat, mussten auch die Putzsysteme optimiert werden. „Wird hier der falsche Putz verwendet, kann er seine bauphysikalischen Funktionen für die Fassade nicht vollständig erfüllen“, betont Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber. „Nur die richtige Kombination sorgt für eine energieeffiziente und bestän­dige Fassade.“ Mit Wärmeleitwerten von 0,07 bis 0,12 W/(mK) ermöglichen moderne Ziegel die EnEV-konforme Errichtung einschaliger Außenwände ohne Zusatzdämmung. Für dieses hoch wärmedämmende Ziegelmauerwerk eignen sich besonders Leichtputze des Typen II. Dabei sind Druckfestigkeit und Steifigkeit des Putzuntergrundes größer als die des verwendeten Putzes - so wie es die grundsätzliche Regel „Weich auf hart“ beim Verputzen empfiehlt.

Das Putzmerkblatt ist über unipor.de > Services > Broschüren > Technische Bro­schüren downloadbar (direkter PDF-Download). Weitere Informationen zum richtigen Verputzen von Mauerziegeln erhalten Verarbeiter und Planer per E-Mail an Unipor .

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