Redaktion  || < älter 2016/0937 jünger > >>|   

Porit-Porenbeton aus Sicht der Nachhaltigkeit


Abfall beim Zuschnitt der Steinformate wird der Produktion wieder zuge­führt. (Bild vergrößern)
  

(5.7.2016) Bei Bauprodukten und Bauwerken spielen Energie­effizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. Speziell hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Gebäuden sind u.a. die Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit der eingesetzten Bauprodukte von Bedeutung - Kriterien, bei denen sich Porenbeton gut aufge­stellt fühlt. Denn wegen seiner produktspezifischen Zusam­menset­zung und Herstellung zählt sich Porenbeton zu den ökologi­schen Mauerwerksprodukten.

regional verfügbare Rohstoffe

Der größte Teil der Rohstoffe, die zur Herstellung von bei­spielsweise Porit-Porenbeton notwendig sind, stammt aus Vorkommen in unmittelbarer Nähe der Produktionsstätten. Zu den wesentlichen Bestandteilen zählen ...

  • Sand und Wasser,
  • Zement und Kalk sowie
  • eine geringe Menge des als Treibmittel eingesetzten Aluminiumpulvers.

Energieeffizienz bei der Herstellung

Darüber hinaus sollen kontinuierlich optimierte Produktionsprozesse den Primärenergie­bedarf gering halten. Energieträger wie z.B. den zur Härtung der Porenbetonsteine eingesetzten Wasserdampf nutzt man mehrfach. Zur Herstellung von einem Kubikme­ter Porenbeton inklusive Rohstoffgewinnung, Produktionsprozess und Verpackung wer­den laut Porit ca. 400 kWh Primärenergie benötigt. I

Produktionsbedingte Abfälle werden entweder direkt wieder in den Produktionskreislauf eingebracht oder zu anderen Produkten weiterverarbeitet, z.B. als wärmedämmende Ausgleichsschüttung. 


alle Fotos: Porit/Sven-Erik Tornow (Bild vergrößern)

Ökobilanz

Laut den Ergebnissen einer Ökobilanzierung nach ISO EN 14040-49 durch die AGIMUS Umweltgutachterorganisation & -beratungsgesellschaft gehen weder von den Rohstof­fen, noch von der Produktion, der Verarbeitung oder der langjährigen Nutzung der Po­rit Porenbetonsteinen besondere Umweltbelastungen aus. Der Porenbeton könne zu­dem nach der Nutzungsphase, die 80 Jahre und mehr umfasst, bedenkenlos rückge­baut, recycelt oder deponiert werden.

Nicht zu vergessen: Neben Ressourcenschonung, verantwortungsvollem Energieein­satz und nachhaltiger Langlebigkeit bildet Porenbeton mit seinen Dämmeigenschaften eine Grundlage für ökologisches und energetisches Bauen.

Weitere Informationen zu Porenbeton können per E-Mail an Porit angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: