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DStGB nach dem Brexit-Referendum: „Europa von unten aufbauen“


  

(26.6.2016) „Der Brexit und sein Zustandekommen sollte uns Warnung und Auftrag sein. Je mehr Volksabstimmungen desto besser nach dem Motto ,Mehr Demokratie wagen‘? Auch in Deutschland ist das ein beliebtes Thema in Städten, Ländern und im Bund,“ stellte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Lands­berg nach dem Brexit-Referendum fest und warnte zugleich da­vor, dass Volksabstimmungen ...

  • emotionalisieren,
  • polarisieren,
  • tendenziell die extremeren Positionen stärken und
  • sich durch die Kampagnen immer mehr vom eigentlichen Thema entfernen.

Ohne Rücksicht auf eigene Verluste ...

Medial angefeuert gehe es in erster Linie darum, denen da oben es mal richtig zu zeigen, ohne Rücksicht auf Verluste und sei es auch die eigene Zukunft. „Die reprä­sentative Demokratie hat sich bewährt und Deutschland zu einem der erfolgreichs­ten Länder der Welt gemacht. Das dürfen wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzten,“ fordert Gerd Landsberg.

Nun sollten die europäischen Gedanken neu belebt werden. Aus Sicht des DStGB heißt das, dass Europa von unten neu aufgebaut und die Menschen besser mitge­nommen werden müssten. Die Städte könnten dabei einen unverzichtbaren Beitrag leisten - z.B. mit der Revitalisierung der deutsch-englischen Städtepartnerschaften. Daraus könne neue Begeisterung für ein neues besseres gemeinsames Europa entste­hen. „Das sind wir gerade den jungen Menschen schuldig, die in England mehrheitlich gegen den Austritt gestimmt haben und zu Recht um ihre Zukunft bangen,“ resümiert Gerd Landsberg.

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