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Zum 25-jährigen Jubiläum: 10% mehr Besucher auf Intersolar und ees 2106

(24.6.2016; Intersolar-Woche) Volle Hallen, perfektes Solar-Wetter sowie zufriedene Aussteller, Besucher und Veranstalter - so das Fazit in Kurzform von der diesjährigen Intersolar und der begleitenden ees, der Fachmesse für Batterie- und Energiespei­chersysteme, die zusammen 1.077 Aussteller und rund 43.000 Besucher (gut 10% mehr als Vorjahr) nach München lockten. 

Zu ihrem 25-jährigen Jubiläum schickt die Intersolar Europe gemeinsam mit der parallel stattfindenden ees Europe ein positives Signal in den Markt: Sowohl die Solarbranche als auch der Speichermarkt wachsen weltweit - und diese Dynamik war in München deutlich spürbar.

Die Intersolar und ihre Veranstalter haben den Auf- und Ausbau der weltweiten Pho­tovoltaik-Industrie in den vergangen 25 Jahren begleitet und auch vorangetrieben. Die Branche hat sich in dieser Zeit deutlich gewandelt: Mittlerweile ist die Sonnen­energie auf dem besten Weg, die günstigste Form der Energieerzeugung zu werden - die Stromgestehungskosten für Solarstrom aus Photovoltaik (PV) liegen schon heute in vielen Regionen der Welt bei nur noch 5 bis 7 Cent pro Kilowattstunde - siehe u.a. Baulinks-Beitrag „Photovoltaik soll 2030 bis zu 13% des weltweiten Strombedarfs de­cken können“ vom 23.6.2016.

In der Energieversorgung der Zukunft wird Photovoltaik neben der Windkraft deshalb eine zentrale Rolle spielen. Und Stromseicher sind das Rückgrat dieser neuen Ener­giewelt. Denn sie tragen zur Netzdienlichkeit von PV-Anlagen bei und sind damit ein wichtiger Katalysator der globalen Energiewende. Da hilft es, dass inzwischen jede dritte neue PV-Heimanlage zusammen mit einem Solarstrom-Heimspeicher installiert wird - siehe dazu auch den Beitrag „Preise von Stromspeichern purzeln“ vom 24.6.2016.

Energien smart vernetzen

Für die Zukunft gilt es, den sauber erzeugten Strom sinnvoll in die Netze zu integrie­ren und den Übergang in die neue Energiewelt mit zu gestalten. „Smart Renewable Energy“ war deshalb das Schlüsselthema der diesjährigen Intersolar und ees. Die bei­den Messen verknüpften entsprechend die Themen ...

  • Energieerzeugung,
  • Speicherung,
  • Netzintegration und
  • Energiemanagement.

Ebenso wichtig: Smarte Technik, welche die Stromerzeugung und den -verbrauch analysiert, optimiert und verschiedene technische Einrichtungen vernetzen kann, um erneuerbar erzeugten Strom ebenso wie dessen Verwendung zu steuern und optimal zu speichern.

Der neue Bereich „Smart Renewable Energy“ und das dazugehörige Forum fanden be­sonders viel Zuspruch bei den Besuchern. Hier boten Aussteller und Experten Lösungs­möglichkeiten an, wie das Zusammenspiel von erneuerbaren Energien und Speichern in einem intelligenten Stromnetz aussehen kann.

Bilanz 2016

Besonders die ees konnte 2016 einen starken Zuwachs verzeichnen. Die Ausstellungs­fläche wuchs um 40% und die Zahl der Aussteller um 35%. 213 Batterie- und Energie­speicherhersteller stellten ihre Produkte in München aus. Im Verbund mit der Interso­lar Europe zeigten 369 der insgesamt 1.077 Aussteller Energiespeicherlösungen.

Rund 60% der Unternehmen auf beiden Messen kamen aus dem Ausland. Mit 351 Ausstellern blieb Deutschland aber Spitzenreiter bei den Herkunftsländern. Die rund 43.000 Besucher reisten aus 160 Ländern an.

siehe auch für zusätzliche Informationen: