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Smarter Herdwächter von Hager erkennt mit zusätzlichen Sensoren auch Leckagen


  

(16.6.2016; Light+Building-Bericht) Der Küchenherd ist mit rund 125.000 Schadensfällen pro Jahr Brandursache Nummer eins in deutschen Haushalten. Die Mehrheit dieser Brände ent­steht nicht beim Kochen, sondern durch versehentlich einge­schaltete bzw. angelassene Geräte - und darum hat Hager einen Herdwächter auf den Markt gebracht, bestehend aus ...

  • einem Sensor und
  • einer Steuereinheit.

Der batteriebetriebene Sensor wird über dem Herd an der Wand oder am Dunstabzug befestigt. Aus dieser Position he­raus registriert er Kochbewegungen sowie Wärmeentwicklun­gen und gleicht diese Daten laufend ab. Die Algorithmen sollen so normale Kochsitua­tionen von gefährlichen Szenarien unterscheiden können. Erkennt der Herdwächter dann einmal einen kritischen Zustand, meldet er dies durch einen akustischen Vor­alarm. Wird dieser nicht innerhalb von 15 Sekunden ausgeschaltet - weil man sich gar nicht mehr in der Wohnung aufhält oder gerade duscht - unterbricht die Steuer­einheit die Stromzufuhr.

Herdwächter

... und Leckagewächter

Die Steuereinheit des Herdwächters ist zudem in der Lage, Leckagen zu melden. Dazu lassen sich an einen zweiten Eingang bis zu vier Sensoren anschließen, die z.B. unter dem Spülbecken und/oder hinter der Spül- sowie Waschmaschine platziert wurden. Sobald hier dann Feuchtigkeit auftritt, schlägt der Herdwächter Alarm.

Der Brandwächter eignet sich laut Datenblatt für alle klassischen Elektro- und Induk­tionsherde und lässt sich optisch der Küche anpassen. Man kann zwischen zehn ver­schiedenen Farben wählen oder die Oberfläche frei gestalten. Bei Bedarf lässt sich der Herdwächter auch in ein Smart Home-System von Hager einbinden. Auf diese Weise erhält man die Gefahrenmeldung direkt auf das Display seines Smartphones oder Tab­lets.

Weitere Informationen zum Herdwächter können per E-Mail an Hager angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: