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Warema meldet 3,7% Umsatzzuwachs für 2015


  
Angelique Renkhoff-Mücke, Vorstandsvorsitzende von Warema
Angelique Renkhoff-Mücke (Bild vergrößern)
  

(29.5.2016) Die Warema Gruppe blickt auf eine stabile Ent­wicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr zurück und meldet für 2015 weltweite Umsätze in Höhe von rund 419 Mio. Euro (+3,7%). Die Erlöse wurden vorwiegend im Heimatmarkt Deutschland erwirtschaftet, die Exportquote ist gleichwohl erneut leicht angestiegen, und weltweit werden von dem Familienunternehmen mehr als 3.400 Mitarbeiter beschäftigt.

Rückblick und Ausblick

2015 war laut Warema-Vorstandsvorsitzender Angelique Renk­hoff-Mücke geprägt von gezielten Investitionen in die Unter­nehmensstandorte. Durch den Bau eines Blockheizkraftwerks sowie eine neue Heiz- und Technikzentrale habe Warema sei­ne Emissionen 2015 erfolgreich senken können. Ferner werde ein Standort in Marktheidenfeld dank der neuen Hackschnitzel-Heizung jetzt CO₂-neutral beheizt. Darüber hinaus erhöhe die von Grund auf sanierte Pulverbeschichtungsanlage in Markt­heidenfeld nicht nur die Produktivität, sondern optimiere auch die Beschichtungsqualität bei effizienterem Energieeinsatz. Die Mitarbeiter würden zudem von der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze profitieren.


Schrittweise soll die Warema Sonnenschutztechnik GmbH die gesamte Raffstore-Produktion für die Warema Gruppe übernehmen. (Bild vergrößern )

2016 soll für die Warema Renkhoff SE im Zeichen von strukturellen Veränderungen stehen. Damit das Unternehmen weiter wachsen kann, will man die Synergien der ver­schiedenen Produktionsstandorte besser nutzen. So werde die sächsische Tochter­gesellschaft Warema Sonnenschutztechnik GmbH schrittweise die gesamte Raffstore­produktion übernehmen, die derzeit noch auf die Standorte Marktheidenfeld und Lim­bach-Oberfrohna verteilt ist. Der Standort Marktheidenfeld wiederum erhalte dadurch neue Kapazitäten für die Fertigung von Markisen.

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