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Licht trifft aufs Internet der Dinge

(23.5.2016; Light+Building-Bericht) Die Vernetzung von Beleuchtungssystemen für Wohnräume, Büros, Einzelhändler sowie Straßen und Städte war eines der Topthemen in Frankfurt. Firmen wie Philips Lighting haben es mehrfach durchdekliniert und Syste­me, Services und Partnerschaften zur Integration von Beleuchtungslösungen in das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) präsentiert. 


Eric Rondolat, CEO von Philips Lighting

Eric Rondolat, CEO von Philips Lighting, erklärte u.a. auf der Messe: „Durch unsere vernetzten Beleuchtungssysteme bedienen wir die Bedürfnisse unserer Kunden nach einem zukunftsweisenden Lichtmanagement mit geringem Energieverbrauch und hoher Kosteneffizienz. ... Indem wir die Beleuchtung in das Internet der Dinge erweitern, er­öffnen wir neue Möglichkeiten und schaffen Mehrwerte für unsere Kunden und Part­ner. Die Anwendungen und Services reichen über die reine Beleuchtung hinaus.“

Smarte Städte

Eine neue globale Partnerschaft kündigten Philips und Vodafone an. Diese soll den großflächigen Einsatz von drahtlos vernetzten Straßenbeleuchtungen beschleunigen - mit dem Ziel, Energie- und Wartungskosten sparen zu können. Rund 530 CityTouch-Installationen in 33 Ländern hat Philips bereits verwirklicht. Damit Städte in ihrem ei­genen Tempo auf smarte Straßenbeleuchtung umstellen können, stellte Philips ferner mit DigiStreet die ersten LED-Straßenleuchten vor, die für die kabellose Verbindung mit Smart-City-Sensoren vorbereitet sind.

Smarter Einzelhandel

Mit dem weltweit präzisesten Innenraum-Navigationssystem treibt Philips lichtbasierte Dienstleistungen im Einzelhandel weiter voran. Dazu kooperiert das Unternehmen mit Aisle411, einem Anbieter von Innenraum-Positionierungssystemen. So erhalten Einzel­händler eine integrierte Lösung aus Beleuchtungsinfrastruktur, mobiler Plattform und einem Mapping-Dienst für ihre Verkaufsräume.

Aswaaq, ein in den Vereinigten Arabischen Emiraten basierter Community-Händler, ist der erste mit dem Indoor-Ortungssystem ausgestattete Einzelhandel im Mittleren Os­ten. In Europa hatte das Verkaufsraum-GPS Premiere im Carrefour-Supermarkt im französischen Lille.

Filmschnipsel aus dem Beitrag „Herzog & de Meuron kuratiert die Lichtspiele der umgerüsteten Allianz Arena“ vom 16.8.2015 (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht; Quelle: Philips)

Smarte Büros

In Büros verbindet Philips seine vernetzte LED-Beleuchtung mittels Power-over-Ether­net mit anderen Sensoren und Geräten. Dazu kooperiert Philips mit dem IT-Anbieter Cisco. So soll beispielsweise eine mit Sensoren ausgestattete, vernetzte Beleuchtung ihr Umfeld durchgehend erfassen können, um die tatsächliche Raumnutzung festzu­stellen und die Beleuchtung entsprechend ein- oder auszuschalten - siehe auch Bei­trag dazu vom 12.1.2016.

Smartes Zuhause

Für das Smart Home erhält die Philips Hue-Familie Zuwachs: Philips Hue White Ambi­ance orientiert sich am natürlichen Licht der Sonne, mit stufenlos variierbaren Licht­stimmungen von kaltem Tageslichtweiß (6.500 K) bis hin zu warmen Kerzenlichtgelb (2.200 K). Mittels unterschiedlicher Lichtrezepte und Routinefunktionen sollen die neu­en Weißlichtlampen das Aufstehen, Einschlafen sowie Aktivitäten im Alltag erleichtern.

Zudem ist das Hue App-Ecosystem auf mehr als 600 Anwendungen angewachsen. Zu­gleich vernetzt Philips die Beleuchtung auch im Smart Home mit immer weiteren Sen­soren und Systemen anderer Anbieter. Jüngste Neuzugänge im Hue-Partnerprogramm sind das Bosch Smart Home, Nest, Logitech und Samsung Smart Things.

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