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Wärmepumpe und Festbrennstoffkessel in einem Heizungskeller?


(22.4.2016) Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) wollen ihre Zusammenarbeit mit dem Ziel verstärken, die Anteile erneuer­barer Wärme zu erhöhen. „Wärmepumpen und Pelletfeuerun­gen sind die wesentlichen Technologien zur vollständigen Um­set­zung der Energiewende am Heizungsmarkt“, betonen die Vor­sitzenden der beiden Fachverbände Paul Waning (BWP) und Andreas Lingner (DEPV). „Beide Systeme eignen sich bestens auch gemeinsam in biva­lenten bzw. hybriden Systemen, um fossile Heizsysteme voll­ständig zu ersetzen, und zwar im Neubau wie im Bestand.“

Mit rund 60% werde der Großteil der Endenergie in Deutsch­land zur Wärmegewinnung aufgewandt, stellen die beiden Ver­bandsvorsitzenden fest. Die Energiewende müsse deshalb am Heizungsmarkt an Geschwindigkeit aufnehmen, wenn die ehr­geizigen Klimaziele in Deutschland erreicht werden sollen. Dies gelte nicht nur für den Neubau, sondern auch für den Gebäu­debestand, wo der Großteil der Heizenergie verbraucht wird, bekräftigen Waning und Lingner.

Zur Erinnerung: Der Staat zahlt über das Marktanreizpro­gramm für erneuerbare Energien am Wärmemarkt (MAP) at­traktive Zuschüsse für Verbraucher. Für den Einbau einer Pel­letheizung gibt es momentan mindestens 4.200 Euro, für eine Wärmepumpe mit Erdsonde mindestens 4.500 Euro. Bei der Kombination der beiden oder mit Solarthermie erhöht sich die Förderung deutlich - siehe auch „Deutlich höhere Fördersätze für Heizungsmodernisierungen“ vom 3.1.2016 und BDH-Förder-Broschüre rechts.

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