Redaktion  || < älter 2016/0283 jünger > >>|  

Brunner-Broschüre über die Reduzierung von Brandlasten


  

(29.2.2016) In Gebäuden mit hohem Publikumsverkehr - in Wartezonen, Konferenzsälen oder z.B. sozialen Einrichtungen - besteht im Brandfall ein großes Gefahrenpotenzial. Als Herstel­ler von Objektmöbeln will Brunner dazu beitragen, die Brandlas­ten in diesen Bereichen wirkungsvoll zu verringern. In der neu­en Broschüre „Brandschutz“ wird das gesamte Sortiment nach den international gültigen Brandschutznormen klassifiziert und so empfiehlt sich die Publikation Planern und Bauherren als Entscheidungshilfe, um das passende Mobiliar zu finden. „Auf Kundenwunsch erfüllen wir auch sehr hohe Brandschutzanfor­derungen für Polstermöbel“, verspricht zudem Dr. Marc Brun­ner, Geschäftsführer der Brunner GmbH.

Prävention hat bei der Reduzierung der Brandlasten oberste Priorität. Die für den all­gemeinen Hochbau geltenden Bauvorschriften fordern die Einhaltung der B1 gemäß der DIN 4102; Baustoffe und Bauteile müssen nach dieser Norm als „schwer entflammbar“ klassifiziert sein. Was das Mobiliar betrifft, so ist DIN 4102 nicht direkt auf Objektmö­bel anwendbar. Daher werden Sitzmöbel und Tische bei Brunner nach weiteren Nor­men - wie der DIN 66084 - auf ihr Brandverhalten hin geprüft.

Besonders kritisch verhalten sich im Fall eines Brandes Polstermöbel: Zehn Kilogramm eines konventionellen Schaumstoffes für die Polsterung von Sitzmöbeln entwickeln im Brandfall bis zu 25.000 m³ Rauch. Das bedeutet: Wenige nicht brandhemmend ausge­rüstete Polstermöbel reichen aus, um große Hallen undurchdringlich mit Rauch zu fül­len und Fluchtwege unpassierbar zu machen.

Aus diesem Grund verlangen Baubehörden und Versicherer in öffentlichen Gebäuden, Hotels, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, dass die darin eingesetzten Möbel nachweislich schwer entflammbar sind. Viele Materialien, die Brunner verwendet – Stahlrohr, Aluminium, Holz, Bezugsstoffe oder Lacke – wurden als einzelnes Bauteil oder Baustoff nach DIN 4102 geprüft und erfüllen die Brandschutzanforderungen. „Mit Hilfe weiterer Normen können wir darüber hinaus klare Aussagen über die Brandsicher­heit unserer Möbel machen und entsprechend der gewünschten Ausstattung höchste Anforderungen an den Brandschutz erfüllen“, erläutert Hanne Haaf, Produktmanagerin bei Brunner.

Zum Test von Polsterverbunden, Schalen- und Holzstühlen mit lackierter oder beschichteter Oberfläche prüft Brunner daher nach DIN 66084. Die höchste Klassifizierung, die nach dieser Norm erreicht werden kann, ist P(a) durch Bestehen des Papierkissentests nach ISO 54341. „Der Papierkissentest stellt höchste Anforderungen an Sitzmöbel und ist unter ande­rem nur durch einen besonderen Polsteraufbau mit spezieller Brandschutzausrüstung erreichbar“, so Haaf.

„ultra“ – besonders brandsichere Objektmöbel

Die besonders brandsicheren Varianten innerhalb des Produkt­sortiments macht Brunner in der neuen Broschüre mit der Klas­sifizierung „ultra“ erkennbar. In der Variante „ultra“ wird unter anderem ein flammhemmendes Gewebe zwischen Bezug und Polster integriert und sie ist auf Anfrage bei den Serien banc, grato, havana, take und plot erhältlich.

Darüber hinaus fertigt Brunner Tische mit schwer entflammbaren Schichtstoff- und Trägerplatten sowie Gestelle aus nicht brennbaren Materialien wie Stahl oder Alumi­nium und verwendet schwer entflammbare Lacke.

Die Broschüre „Brandschutz“ kann per E-Mail an Brunner angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: