Redaktion  || < älter 2016/0238 jünger > >>|  

Doyma startet Kampagne „Dicht in Null Komma Nix“

(22.2.2016) Mit der neuen Kampagne „Dicht in Null Komma Nix“ will Doyma den praktischen Nutzen seiner Curaflex Nova-Dich­tungssysteme vor Augen zu führen:

  • Einfach … dicht in jeder Bauphase und sicher bei allen Lastfällen (lastfallunabhängig)
  • Schnell … kein Drehmomentschlüssel nötig und automa­tisch das richtige Drehmoment (Montage mit Akku­schrauber möglich)
  • Sicher … mit 25 Jahren Garantie

Flankiert wird die Werbekampagne durch eine Prämien-Aktion, die bis zum 31.12.2016 läuft und sich an Bauunternehmen bzw. Handwerker richtet.

Zur Erinnerung: Gebäudeeinführung

Die Ver- und Entsorgung eines Gebäudes wird im Allgemeinen durch erdverlegte Lei­tungen realisiert. Um diese Leitungen in ein Gebäude zu bringen, muss die Gebäude­hülle mit ihren Dichtungsebenen durchdrungen werden.

Mit entsprechenden Abdichtungssystemen, auch Durchführungssysteme genannt, ist ein gas- und wasserdichter Übergang von der Gebäudeabdichtung zur Leitung herzu­stellen. In der Regel befindet sich die Gebäudeabdichtung und damit auch das Durch­dringungssystem auf der Außenseite des Gebäudes. Somit ist der Zugang zum Durch­dringungssystem oft nur eingeschränkt bis gar nicht mehr möglich. Deshalb muss der Großteil der Durchführungssysteme ohne Wartung funktionieren. 

Lastfälle bei erdberührten Bauwerken

Die Art und Weise der Gebäudeabdichtung hängt vom Lastfall ab, der auf das Gebäude wirkt. Welcher Lastfall vorliegt, entscheidet der Planer unter Berücksichtigung zahlrei­cher, auch wasserwirtschaftlicher Einflussfaktoren. Die DIN 18195 beschreibt folgende Lastfälle, die hier kurz ausgeführt werden:

  • Bodenfeuchte und nichtstauendes Sickerwasser
    Unter Bodenfeuchte versteht man im Boden vorhandenes kapillargebundenes und durch Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fortleitbares Wasser.
  • Nichtdrückendes Wasser
    Unter nichtdrückendem Wasser versteht man Wasser in tropfbar flüssiger Form, das auf die Abdichtung horizontaler und geneigter Flächen keinen oder nur einen geringen hydrostatischen Druck ausübt.
  • Zeitweise aufstauendes Sickerwasser
    Unter aufstauendem Sickerwasser versteht man Wasser, welches zeitweise einen hydrostatischen Druck ausübt.
  • Drückendes Wasser
    Unter drückendem Wasser versteht man Wasser, welches dauerhaft einen hydrostatischen Druck ausübt

Die durch die DIN 18195 vorgenommene Einteilung in Lastfälle ist statisch. In der Rea­lität kann sich die hydrostatische Belastung eines Gebäudes, wenn auch nur kurzzei­tig, jedoch ändern. Sicherheit für den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes bieten deshalb in jedem Fall Gebäudeabdichtungen mit Dichtigkeit gegen drückendes Wasser.

Der korrekte Einbau von Dichtungssystemen ist idealerweise ohne Spezialwerkzeuge möglich, denn damit steht und fällt die Einbausicherheit. Eine weitere Anforderung ist, dass Durchführungssysteme wartungsfrei sein müssen, da sie sich in der Regel unzu­gänglich im Erdboden befinden.

Doymas Spezialitäten

Doyma hat mit Curaflex Nova ein Serie von drei Dichtungssätzen im Angebot, die dank einer mindestens 40 mm dicken Elastomer Gummidichtung („Doyma Grip“) für alle Last­fälle geeignet sein sollten.

Das besondere Merkmal aller drei ist die drehmomentschlüsselfreie Montage: Dazu trennen sich speziell entwickelte Muttern bei einem definierten Drehmoment selbst­ständig ab:

Dass heißt, dass dank „Integrated Torque Limiter“ (ITL) der Verspannungszustand nicht eigens interpretiert bzw. kontrolliert werden muss.

Außerdem werden die Gestellringe aus einem speziellen, nichtleitendem Kunststoff her­gestellt, der eine elektrochemische Korrosion im Bereich der Gebäudeeinführung unter­bindet. Denn die Technische Regel DVGW VP 601 fordert: „Der Hersteller hat sicher­zustellen, dass keine elektrisch leitende Verbindung, die das korrosive Verhalten der Bauteile begünstigt, zwischen der Inneninstallation und metallischen Teilen der Haus­einführung im Erdreich und mit der Gebäudebewehrung besteht.“

Drei Curaflex Nova-Dichtungssätze von Doyma

Curaflex Nova Uno ist die Standardlösung im Trio. Der Dichtungseinsatz ist in den Nenndurchmessern 100, 150, 200 und 250 lieferbar. Varianten des Uno sind ...

  • der geteilte Dichtungseinsatz Curaflex Nova Uno/T, der zum Abdichten schon bestehender Medienleitungen (z.B. bei der Sanierung) eingesetzt werden kann und
  • der „blinde“ Dichtungseinsatz Curaflex Nova® Uno/0 mit Verschlussstopfen als Blindverschluss von Kernbohrung und Futterrohr.

Curaflex Nova Multi ist für unvorhergesehene Einbausituationen mit abweichend di­mensionierten Medienleitungen konzipiert. Neuartige Steckmodule (DDE: „Doyma Dia­meter Extension“) mit praktischen Auszugslaschen ermöglichen die werkzeuglose An­passung an den Durchmesser der Medienleitung direkt vor Ort.

Curaflex Nova Senso wird zur Abdichtung oberflächenstruk­turierter und empfindlicher Rohrleitungen verwendet. Dieser Dichtungseinsatz dichtet mit Hilfe eines weichen Butyldicht­bandes ab (STS: „Soft Tight System“), das sich in die Un­ebenheiten der Medienleitungsoberfläche einschmiegt, und bietet sich an für flexible, vorisolierte Kunststoffrohre und flexible Kabelschutzrohre - siehe auch Baulinks-Beitrag „Well­rohre tiefgreifend abdichten“ vom 22.7.2014.

Weitere Informationen zu Curaflex Nova-Dichtungseinsät­zen können per E-Mail an Doyma angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: