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Risseüberbrückende Abdichtung à la Wolfin für Holzbauteile im Gründungsbereich

(9.11.2015) Vorbeugenden baulichen Holzschutz gibt es fast solange wie es Holzkon­struktionen gibt. Erfahrungen wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Viele Erkenntnisse daraus sind in die DIN 68800 eingeflossen. Der sicherste Feuchte­schutz von Holzbauteilen im Gründungsbereich kann demnach konstruktiv erfolgen, indem die Unterkante der Holzkonstruktion mindestens 30 cm über Geländeoberkante - also  außerhalb des Spritzwasserbereiches - gelegt wird: bei alten Holzfachwerkhäu­sern meist mittels eines Steinsockels, heute im Holzrahmenbau oft als Stahlbeton-Aufkantung im Verbund mit der Stahlbeton-Bodenplatte.


Wolfin-Voranstrich
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Soll - warum auf immer - auf die mindestens 30 cm hohe Auf­kantung verzichtet werden, sind zum Schutz der Holzbauteile im Gründungsbereich Maßnahmen gemäß DIN 68800, Punkt 5.2.1.3 auszuführen. Grundsätzlich darf die Unterkante des Holzrahmenbaus jedoch das Maß von 5 cm, gemessen ab Oberkante Außengelände, nicht unterschreiten. Des Weite­ren wird hier auf die DIN 18195 Teil 4 hinsichtlich zugelasse­ner Abdichtstoffe hingewiesen.

Auch bei Beachtung von DIN 68800 und DIN 18195 kommt es immer wieder zu Feuchteschäden im Sockelbereich. Grund da­für ist häufig ein Abriss des Abdichtmateriales im Übergangs­bereich Bodenplatte zu aufgehender Holzständerwand. Der Spritzwasserschutz speziell im Holzrahmenbau sollte deshalb mit einem dehnfähigen, risseüberbrückenden Material herge­stellt werden, um den vermeidbaren Abriss am Schwachpunkt (Materialwechsel) zu verhindern - zumal Feuchteschäden im Holzrahmenbau mit Feuchteschäden im Mau­erwerksbau nicht zu vergleichen sind, denn ein feuchtes Mauerwerk kann ohne die Standsicherheit zu verlieren wieder getrocknet werden, ein verfaultes Holztragwerk dagegen nicht.

Risseüberbrückende AbdichtMaßnahme mit Wolfin RAM

In diesem Kontext empfiehlt Wolfin die dehnfähige (300%), bitumenverträgliche, UV-beständige, diffusionsfähige (sd-Wert 19,5 m) Kunststoffdichtungsbahn Wolfin IB, welche in Verbindung mit den zugehörigen Systemteilen einen dauerhaft sicheren Feuchteschutz im Gründungsbereich verspricht:

Übrigens: Bei der Planung des Eingangsbereiches ist zu beachten, dass auch unter dem Zugangspodest das Kiesbett maximal bis 5 cm unter die Richtschwelle aufgefüllt werden darf, um Feuchteschäden auszuschließen:

siehe auch für zusätzliche Informationen: