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Bosch optimiert die Vernetzung von Brandmelde- und Sprachalarmierungssystemen

(2.10.2015) Bosch Sicherheitssysteme hat mit einer neuen „Smart Safety Link“-Ver­sion die Integration von Brandmelde- und Sprachalarmierungssystemen deutlich ver­einfacht, indem sich die beiden Systeme IP-basiert verbinden lassen - unabhängig von der Anzahl der im Evakuierungssystem konfigurierten Zonen. Die IP-Verbindung tritt dabei an die Stelle von je vier Relais-basierten Verbindungen pro Zone und re­duziert sowohl den Installationsaufwand als auch die Fehlerwahrscheinlichkeit erheb­lich. Auch der Betrieb sollte so zuverlässiger sein, da die IP-Verbindungen kontinuier­lich überwacht werden. Erweiterungen benötigen außerdem keine zusätzliche Verka­belung, sondern können per Software implementiert werden.

In der aktuellen Version unterstützt „Smart Safety Link die modularen Brandmelder­zentralen der Serien 5000 und 1200 sowie die Bosch-Sprachalarmierungssysteme Praesideo und Paviro. Je nach Gebäudesituation können ein oder mehrere Sprachalar­mierungssysteme an den Zentralenverbund der Brandmelderzentralen angeschlossen werden. Zudem können zusätzliche Interface Module zwischen mehreren Sprachalar­mierungssystemen entfallen, was das Systemdesign vereinfacht und die Zuverlässig­keit erhöht.

Im Alarmfall aktiviert die Brandmelderzentrale die entsprechende Zone des Evakuie­rungssystems. Die Besonderheit von Smart Safety Link ist, dass die Räumung dyna­misch an das jeweilige Gebäude angepasst wird. Stockwerke können einzeln ange­sprochen und je nach aktueller Gefahrenlage sicher geräumt werden. Die Interaktion mit dem Bedienpersonal erfolgt dabei über den Touchscreen der Brandmelderzentrale.

Weitere Informationen zu Smart Safety Link können per E-Mail an Bosch Sicherheitssysteme angefordert werden.

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