Redaktion  || < älter 2015/1558 jünger > >>|  

Wie das Stahldach so die Stahlfassade - erstmals mit gekantetem Pladur StandingSeam

(23.9.2015) Gegensätze zwischen alt und neu verleihen auch Gebäuden einen ganz besonderen Reiz - so auch beim Technikmuseum in Freudenberg (siehe Google-Maps). Neben der historischen Fachwerkhalle setzt seit kurzem ein moderner Anbau einen Kontrapunkt: Sowohl Dach als auch Fassade bestehen aus Flachstahl von Thyssen­Krupp Steel Europe - genauer aus Pladur StandingSeam. Das Besondere dabei: Erst­malig wurde nicht nur das Dach, sondern auch eine Fassade mit gekanteten Elemen­ten aus diesem Flachstahl realisiert:

Um den Stahl wetterfest zu machen, ist er mit einer Zink-Mag­nesium-Legierung überzogen. Für Farbe und Struktur sorgt ei­ne zusätzliche organische Beschichtung. Diese schützt das Material vor UV-Strahlung, lässt es kratzfest werden und er­gänzt die Korrosionsschutzeigenschaften der Oberflächenbe­schichtung.

Während die Fassade des Technikmuseums im Farbton „Falz­grau“ gehalten ist, wurde beim Dach „Falzanthrazit“ verwen­det.

Wie es zu der Materialwahl kam, erklärt der zuständige Ar­chitekt Berthold Strauch vom Architekturbüro Hein & Helsper so: „Wir haben uns aus mehreren Gründen für die Stahlfassa­de und das Stahldach entschieden. Zum einen aufgrund der Ästhetik: Die matten Elemente haben eine schöne, edle An­mutung. Zum anderen ist Pladur StandingSeam wirtschaftlich und langlebig, man braucht lange Zeit keine Hand mehr anzu­legen. Und schließlich konnten wir mit der hinterlüfteten Fas­sade und dem Stehfalzdach die Anforderungen an die Wärme­dämmung optimal umsetzen.“

Der Bezug zur Region tat ein Übriges: Im Siegerland gibt es viele stahlverarbeitende Unternehmen - auch Pladur Stan­dingSeam wurde am siegerländischen ThyssenKrupp-Stand­ort Kreuztal-Eichen entwickelt. Das „Stahlgewand“ des An­baus passt zudem perfekt zu den Ausstellungsstücken des Museums - denn Stahl und Werkzeuge für die Stahlbearbei­tung finden sich hier zuhauf. So können die Besucher bei­spielsweise eine Dampfmaschine aus dem Jahr 1904 anschauen, die in den Hütten ein­gesetzt wurde.

Vertrieben wird der Flachstahl vom Netphener Unternehmen Wolfgang Fischer Stahl GmbH. „Wir konfektionieren Pladur StandingSeam so, wie der Kunde es wünscht“, er­klärt der geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Fischer.

Weitere Informationen zu Pladur StandingSeam können per E-Mail an Fischer Stahl angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: