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Düsseldorfer Kö-Bogen vertraut auf Sicherheitstechnik von Siemens

(12.8.2015) „Eine Stadt der Leidenschaft, eine Stadt der Schönheit“, so beschreibt Daniel Libeskind Düsseldorf - und denkt dabei bestimmt auch an das von ihm entwor­fene Einkaufs- und Bürocenter an der noblen Flaniermeile, den Kö-Bogen auf der Kö­nigsallee - siehe auch Google-Maps und/oder Bing-Maps:

Für die Sicherheit der vielen Menschen, die es täglich zum Einkaufen und Arbeiten in das architektonische Schmuckstück zieht, sorgen Sicherheitslösungen der Siemens-Division Building Technologies.

Der sechsgeschossige Gebäudekomplex verbindet die Königsallee optisch mit dem Hof­garten und bietet Platz für Geschäfte, Büros, Restaurants, aber auch für einen neu angelegten Wasserlauf und eine Fußgängerpromenade, die zum sommerlichen Flanie­ren einladen. Um diese Fläche zu schaffen, wurde der Verkehr des ehemaligen Jan-Wellem-Platzes unter die Erde verlegt.


Der mit dem MIPIM Award - dem „Oskar der Immobilienbranche“ - prämierte Kö-Bogen in Düsseldorf. Quelle: die developer GmbH (Bild vergrößern)

Das zweiteilige Gebäudeensemble mit 42.000 m² Geschossfläche und der wellenförmig geschwungenen Architektur ist dabei der erste Meilenstein in einer Reihe von Maßnah­men, durch die eine moderne und urbane Stadtmitte zwischen Schauspielhaus, Drei­scheibenhaus, Hofgarten und Johanneskirche entstehen soll. Auch der unter diesem Gebäudekomplex liegende mehrspurige Straßentunnel wurde mit umfangreicher Sicher­heitstechnik von Siemens ausgerüstet.

Brandmeldetechnik

Für die Sicherheit der Besucher und Angestellten sorgt das vom Bauherren, Siemens, Sachverständigen, Versicherern und der Feuerwehr erarbeite Brandschutzkonzept. In diesem sind bauliche Maßnahmen und Abläufe im Alarmfall definiert. Für die Umsetzung hat Siemens etwa 2.500 Brandmelder verbaut, die einen möglichen Brand schon im Entstehen erkennen und den Alarm über die Brandmeldezentrale an die Feuerwehr weiter geben. Bei einem Brand alarmieren 700 Alarmtongeber die Ge­bäudenutzer. Gleichzeitig öffnet die automatische Fluchttür­steuerung entsprechende Fluchtwege.

Müssen Personen evakuiert werden, weist die Sprachalarmanlage von Siemens den schnellen und sicheren Weg ins Freie. „Für ein Gebäude wie den Kö-Bogen, in dem sich Personen nicht täglich aufhalten, müssen die Alarmierungs- und Evakuierungsket­te besonders durchdacht und die Ansagen und Sammelpunkte sehr eindeutig sein. Im Alarmfall müssen auch nicht ortskundige Personen schnell und sicher aus der Gefah­renzone gebracht werden können“, betont Rüdiger Happ, Senior Vertriebsbeauftrag­ter bei der Siemens AG.

Einbruchschutz und Überwachung

Vor einem Einbruch in eines der 16 Geschäfte und mehrere Büroetagen schützen eine Siemens-Einbruchmeldeanlage und 200 akustische Glasbruchmelder. Diese melden jede Beschädigung an der Fassade und den so genannten „Cuts“, den begrünten, diagona­len Ausschnitten aus der Fassade. Zusätzlich sollen Videokameras zur Sicherheit beim Arbeiten, Einkaufen und Parken beitragen.

Service

Neben der technischen Ausstattung übernimmt Siemens auch die Wartung der Brandmelde- und Sicherheitstechnik und ko­ordiniert beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Betreiber, der Projektentwicklungsgesellschaft „die developer“, regelmä­ßige Testalarme und Evakuierungsübungen. Außerdem betreut Siemens den weiteren Ausbau für neue Mieter mit ihren jewei­ligen Anforderungen und Ansprüchen an die Brand- und Sicher­heitstechnik.

In Ergänzung zur Brandmelde- und Sicherheitstechnik lieferte Siemens die Technik für die Intercomanlage im Eingangs- und Aufzugsbereich (siehe Bild rechts) und die Infrastruktur für das IT- und Telefonnetzwerk.

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