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BINE-Projektinfo: Neues Zeolith speichert mehr Wärme

BINE-Projektinfo „Wärmespeicher in Form gebracht“ (07/2015)
  

(5.8.2015) Hydrophile Zeolithe verfügen über nahezu ideale Eigenschaften für den Einsatz in Wärmespeichern. Sie spei­chern die Wärme fast verlustfrei, sind umweltfreundlich und kostengünstig. Das BINE-Projektinfo „Wärmespeicher in Form gebracht“ (07/2015) stellt ein optimiertes Herstellungsverfah­ren für einen Zeolith-Wärmespeicher mit höherer Energiedich­te, Leistungsdichte sowie Zyklenfestigkeit vor

  • Mikroporöse Zeolithe lagern wie ein Schwamm an ihren großen inneren Oberflächen Wasserdampf ein. Dabei wird Wärme frei.
  • Umgekehrt wird das Wasser wieder abgegeben, wenn Wärme zugeführt wird.
  • Energieverluste treten bei 100% reinem Zeolith praktisch nur beim Ein- und Aus­lagern auf! Ansonsten funktioniert ein thermochemischer Zeolith-Speicher ohne Verluste.

Bisher enthielt Zeolith aber für die gewünschte Bindefestigkeit noch 10 bis 15% Tone, die keine besonderen Speichereigenschaften aufweisen. 100% reines Zeolith erreicht folglich eine höhere Energiedichte. Außerdem sollen sich mit dem neuen Zeolith erst­mals beliebig komplexe geometrische Strukturen formen lassen. Dies erleichtert es, künftig Wärmespeicher für verschiedene Einsatzgebiete passgenau herzustellen.

Der neue Zeolith-Wärmespeicher wird derzeit für den Einsatz in einem Blockheizkraf­twerk weiterentwickelt, das mit einer Algenzuchtanlage kombiniert ist. Dabei dient Zeolith dazu, die Verbrennungsgase zu entwässern und den biologischen Prozess mit Wärme zu versorgen. Im Forschungsprojekt arbeiten die ERK Eckrohrkessel, die Tech­nische Hochschule Wildau und ZeoSolar e.V. zusammen.

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