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Rensons Healthbox im Einsatz für kontrollierte Raumluft: energiesparend ohne Wärmerückgewinnung

(14.7.2015) Je besser die Dämmungen und je dichter die Gebäudehülle, umso wich­tiger wird die Kontrolle der Luftqualität in den Wohnräumen. In energiesparenden, zwangsläufig luftdichten Gebäuden können Luftfeuchtigkeit, Gerüche, CO₂ oder flüch­tige organische Verbindungen (VOC) höhere Konzentrationen erreichen. Müdigkeit, Konzentrationsschwächen oder Schimmelbefall an den Wänden können die Folgen sein. Die DIN 1946-6 beschreibt die notwendigen Mindestanforderungen an die Luft­qualität.


Huf Haus-Projekt in Montabaur mit 44 Wohneinheiten, die mit Rensons Health-Box ausgerüstet wurden. (Bild vergrößern)

Unter bestimmten Bedingungen, speziell in intensiv genutzten Wohnräumen, fordert die DIN schon heute zwingend eine Wohnraumlüftung. Aber auch in Gebäuden, die auf Komfort getrimmt und/oder hoch gedämmt werden, wird man eine sensorgesteuerte Wohnraumlüftung kaum noch vermeiden können - siehe zur Erinnerung auch „Rechts­gutachten zu Haftungsrisiken bei mangelnder Lüftung in Wohnräumen“.

Im Dunst dieser Entwicklung hat Renson bereits 2011 im Rahmen seines „Healthy Do­mestic Concepts“ für ein ganzheitliches Raumklima mit der Healthbox (Bild unten) eine kleine, preiswerte Anlage für Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen vorgestellt. Das bedarfsgeführte Abluftgerät wird in der Regel kombiniert mit Invisivent AKD Lüf­tern, die über den Fensterrahmen die Frischluftzufuhr sicherstellen - siehe auch Bau­links-Beitag „Neue Fensterrahmenlüfter von Renson für eine schallgedämmte Frisch­luftzufuhr“ vom 18.8.2011.

Fraunhofer IBP: „energiesparend ohne Wärmerückgewinnung“

Sensorgesteuert sorgt die Healthbox für die Entsorgung verschmutzter Luft und mit­telbar für eine kontinuierliche und schallgedämmte Frischluftzufuhr. Vorteil dieser Lö­sung ist eine erhebliche Reduktion der zu verbauenden Luftkanäle sowie der Verzicht auf eine intensive und teure Wartung. Unterm Strich - das zeigt eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik -  soll die Healthbox so energiesparend sein wie eine komplexe Anlage mit Wärmerückgewinnung - siehe auch Beitrag „Fraunhofer IBP/Renson-Studie: Es muss nicht immer Wärmerückgewinnung sein!“ vom 8.5.2013.

Healthbox-Einsatz in Montabaur

Der Einbau einer Healthbox inclusive aller dafür erforderlichen Kanäle benötigt in einem Huf Haus Bauprojekt in Montabaur, bei dem 44 Wohneinheiten entstehen (siehe Pro­jekt-Seite und/oder Google-Maps), nicht mehr als einen Tag. Und wenn die Anlage in Betrieb genommen wird, soll sie durchschnittlich sieben Minuten benötigen, um sich dank ihrer smarten Steuerung und den Sensoren vollautomatisch selbst zu kalibrieren. Mit vier voreingestellten Kennkurven können die Bewohner dann ihren individuellen Be­darf beispielsweise bei Abwesenheit, oder wenn Besuch kommt, regeln. Darüber hinaus kontrolliert die „Gesundheitsbox“ permanent die Luftqualität in den Räumen, indem sie kleine Luftmengen ansaugt und mit ihren Sensoren prüft. 


Die Healthbox besteht aus einer zentralen Lüftungs- und Steuereinheit mit sechs bis acht Ansaugstutzen. Auf diese Stutzen werden entsprechend dem Bedarf Sensormo­dule aufgesetzt und mit einem üblichen Netzwerkkabel an die zentrale Steuereinheit angeschlossen. Je nach Raumnutzung gibt es verschiedene Sensormodule für Toilet­te, Badezimmer mit Toilette, Küche, Badezimmer mit Waschküche und Schlafzimmer - über einen Verteiler können auch mehrere Schlafzimmer versorgt werden. Sind die Module aufgesetzt, angeschlossen und die Ansaugrohre verlegt, kann die Anlage ge­startet werden. Die gesamte Sensor- und Steuertechnik ist direkt in der zentralen Lüftungs­einheit zusammengefasst. Mit einer Bautiefe von 18 cm ist die Anlage im Huf-Objekt in Montabaur in der abgehängten Decke integriert.

Vorreiter Fertighausbranche

Fertighausersteller können durch ihre Vorfertigung neue Tech­niken schneller in ihre Gebäude integrieren. Huf-Haus baut Lüf­tungsanlagen schon seit vielen Jahren ein. Die sensorgesteu­erte Healthbox ist im Standard mit den fensterintegrierten Zu­luftsystemen von Renson kombiniert. Mit vergleichsweise ge­ringem technischen Aufwand wird damit laut Auskunft aller Be­teiligter eine hohe Luftqualität gesichert. Das Objekt in Monta­baur bietet die für Huf typischen großen Holzfenster, einen ho­hen Wärmeschutz, vollflächige Solardächer und in jeder Woh­nung eine sensorgesteuerte Lüftungsanlage mit fensterinte­grierten Zuluftsystemen. 

Weitere Informationen zur Healthbox können per E-Mail an Renson angefordert werden.

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