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Dimensionierung von Blitzschutz-Fangeinrichtungen à la Dehn nach Eurocode 1

(9.6.2015) Wetterextreme nehmen weltweit zu. Höhere Wind­geschwindigkeiten, mehr Stürme und Starkregen-Niederschlä­ge sind unübersehbar. Vor allem hinsichtlich der Windlast wer­den Planer und Installateure damit vor neue Herausforderun­gen gestellt. Das gilt nicht nur für die Gebäudekonstruktion selbst, sondern eben auch für die Fangeinrichtungen von Blitzschutzanlagen.

Wichtigste Einflussfaktoren zur Bestimmung der Windlast, die auf eine Fangeinrichtung wirkt, sind die des Standortes mit Klima und Topographie. Windzone, Geländekategorie sowie die Bauwerkshöhe bilden neben der Gebäudehöhe über NN die Grundlage für eine normativ korrekte Betrachtungsweise. Die aus diesen Faktoren errechnete Böenwindgeschwindigkeit in Verbindung mit der Windangriffsfläche einer Fangeinrichtung ergeben die Windlast.

Resultierend aus der Windlast sind dann bei der Dimensionierung von Fangeinrichtun­gen selbst sowie ihrem konstruktiven Unterbau unterschiedliche Beanspruchungen zu betrachten:

  • Im Bereich der Biegebeanspruchung spielen Materialdimensionen und die Mate­rialbeschaffenheit eine nicht unwesentliche Rolle.
  • Bei freistehenden Fangeinrichtungen, wie zum Beispiel Fangmasten, ist neben der Biegebeanspruchung auch das Kippmoment ausschlaggebend.

  

DEHN verfolgt vor diesem Hintergrund in seinem 2015er Pro­duktkatalog eine neue Beurteilung der Windlasten für Fang­einrichtungen. Sowohl Planern als auch Errichtern von Blitz­schutzsystemen will man damit die Möglichkeit geben, wind­lasttechnisch optimierte Blitzschutzsysteme nach dem Stand der Technik - in diesem Kontext Eurocode 1 - zu planen und zu errichten.

Weitere Informationen zur Dimensionierung von Blitz­schutz-Fangeinrichtungen können per E-Mail an Dehn angefordert werden.

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