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Schindlers „Solaraufzug“ zum ersten Mal in Deutschland ... in Norddeutschland!


  

(8.6.2015) Schindler rüstet das Neubauprojekt „Quartier 452“ in Norderstedt mit sieben Personenaufzügen aus, die aus­schließlich durch Sonnenenergie betrieben werden können. Es sind die ersten dieser Art in Deutschland. Die Adlershorst Baugenossenschaft entschied sich für diese Technologie, um in den neuen Gebäuden Wohnkomfort mit Energieeffizienz zu verbinden. Bis 2017 sollen im Rahmen dieses Projektes 108 genossenschaftliche Mietwohnungen entstehen, die barriere­arm und hochwertig ausgestattet sind.

Um das zum „Solaraufzug“ modifizierte Modell 3300, eines der am häufigsten verwendeten Aufzugssysteme für Wohngebäu­de und kleinere Bürobauten von Schindler, zu 100 Prozent mit

Solarenergie betreiben zu können, soll der Anschluss an eine Photovoltaik-Anlage ge­nügen. Damit der Aufzug nicht stehen bleibt, wenn die Sonne nicht ausreichend Ener­gie liefert, verfügt er über einen eingebauten Energiespeicher, der aus der Solaranlage oder aus einer anderen 230-Volt-Versorgung gespeist wird. Darüber hinaus wird von Aufzug erzeugte, überschüssige Energie gespeichert, die zum Beispiel beim Bremsen entsteht.

Selbst bei einem Ausfall der Netzversorgung mitten in der Nacht soll der Aufzug dank seiner Steuerungselektronik, „Hybrid-Power-Manager“ genannt, voll funktionsfähig bleiben und bis zu 400 Fahrten ohne externe Energiezufuhr ermöglichen.

Weitere Informationen zu „Solaraufzügen“ können per E-Mail an Schindler angefordert werden.

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