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ReUSE: Tarketts Recyclinginitiative für PVC- homogene Bodenbelags-Abfälle


  

(21.5.2015) Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und wo elas­tische Bodenbeläge verlegt werden, bleiben Verschnitt und Reststücke übrig - erfahrungsgemäß bis zu 10 Prozent. Die­ses qualitativ einwandfreie Material, das viel zu schade ist für die Mülldeponie, führt der Bodenbelagshersteller Tarkett ReUSE, einem ökologi­schem Kreislaufsystem für alle homogenen PVC-Bodenbeläge, zu. In den Tarkett PVC-Werken in Ronneby (Schweden) und Clervaux (Luxemburg) werden so aus Verlegeres­ten - aber auch aus Produktionsabfällen - wieder neue Bodenbeläge oder Rückenkon­struktionen (z. B. für heterogene Designbeläge) hergestellt.

Bereits seit 1966 sammelt Tarkett eigenen Angaben zufolge Produktions- und Verlege­reste aus verschiedenen Ländern, die wiederverwertet werden. Das Unternehmen be­treibt dazu die wohl größte industrielle Recyclinganlage in der Bodenbelags-Industrie mit rund 77.000 Tonnen wiederverwertetem Bodenbelagsmaterial pro Jahr.

Tarkett stellt das Equipment für das Einsammeln und die Lagerung der homogenen PVC Bodenbelagsreste kostenlos zur Verfügung. Ein Recycling-Set besteht aus einer Palet­te, einer Gitterbox sowie 10 Kunststoffsäcken und kann unbürokratisch per Fax oder E-Mail an Tarkett bestellt werden.

Kostenloser Rücktransport inklusive

Der Bodenbelagshersteller erleichtert aber nicht nur das Sammeln der Reste, sondern übernimmt auch den Rücktransport. Das von Tarkett beauftragte Transportunterneh­men holt die gesammelten Verlegereste bei der Auslieferung neuer Ware ab. Dadurch sollen zugleich Lkw-Leerfahrten reduziert werden.


  

Tarkett kennzeichnet übrigens alle seine Bodenbelagslösun­gen mit dem genauen Anteil an recyceltem Material und macht auch Angaben darüber, ob der Boden recycelt werden kann. Dieses Umweltzeichen ist seit 2011 auf allen Produktunterla­gen wie Katalogen und technischen Datenblättern zu sehen.

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