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Maco reagiert auf „große Einbußen“ und will Stellen abbauen

(27.4.2015) „Zunehmende Konkurrenz aus Billiglohnländern und große Einbußen“ auf bislang wichtigen Beschlägemärkten aufgrund der schlechten Auftragslage der Maco-Kunden - vor allem in Russland, Ukraine, Frankreich oder Italien - haben den Druck auf das österreichische Familienunternehmen Maco erhöht. Um auch weiterhin erfolg­reich wirtschaften und die Produktion in Österreich absichern zu können, wurde ein Maßnahmenpaket beschlossen, das am 27.4.2015 vorgestellt wurde.


v.r.n.l.: Mayer & Co-Eigentümer Dipl.Ing. Ernst Mayer sowie die Geschäftsführer Jürgen Pratschke und Herbert Roland Steiner (Bild vergrößern)


  

Die geplanten Strukturanpassungen sehen vor, dass die Ab­läufe und Prozesse an den Standorten in Österreich und in denNiederlassungen optimiert werden. Darüber hinaus sollen die Organisationseinheiten verschlankt und in den kommen­den Monaten an den österreichischen Standorten bis zu 170 Stellen abgebaut werden - sowie weitere Stellen in den Nie­derlassungen. Wie viele Mitarbeiter konkret in Salzburg, Trie­ben, Mauterndorf und in den ausländischen Niederlassungen betroffen sein werden, wird nunmehr kurzfristig ermittelt. So will Maco rund 1.500 Arbeitsplätze in Salzburg, Mauterndorf und Trieben absichern und auch in Zukunft in Österreich pro­duzieren. Weitere Investitionen in neue Produktionsanlagen, innovative Produkte und eine intensive Bearbeitung der für Maco neuen Märkte - wie China, Südamerika und Nordafrika - sind geplant. Darüber hinaus wird in Salzburg demnächst mit dem Bau ei­nes neuen Kunden- und Innovationszentrums begonnen.

Die Maco-Gruppe ist ein österreichisches Privatunternehmen und zu 100% im Familien­besitz. Unter der Führung von Dipl.Ing. Ernst Mayer entwickelte sich das Familienun­ternehmen, das 1947 gegründet wurde, zu einem der wichtigsten Beschlagproduzen­ten weltweit. Aktuell sind rund 2.300 Mitarbeiter an drei Produktionsstandorten in Ös­terreich, einem Montagewerk in Russland und 16 internationalen Niederlassungen in mehr als 40 Märkten weltweit tätig. In Österreich sind zurzeit ca. 1.670 Personen be­schäftigt (davon in Salzburg ca. 650, in Mauterndorf 65 und in Trieben ca. 950).

Für die betroffenen  Mitarbeiter soll es einen mit den Interessensvertretungen abge­stimmten Sozialplan geben, der die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Mitarbei­ter berücksichtigt und Härtefälle vermeidet.

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