Redaktion  || < älter 2015/0531 jünger > >>|  

KfW-Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren von Nichtwohngebäuden

(30.3.2015) Ab dem 1. Juli 2015 fördert die KfW Banken­gruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) verstärkt die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von Nichtwohngebäu­den aus Mitteln des CO₂-Gebäudesanierungsprogramms.

BMWi und KfW setzen zentrale NAPE-Maßnahme um

„Wir wollen bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand erreichen. Hierzu brauchen wir weitere Effizienzfortschritte im Gebäudebereich und zwar nicht nur bei den Wohngebäuden, sondern auch bei gewerblichen Gebäuden und kommuna­len Einrichtungen. Deshalb unterstützten wir mit der neuen KfW-Förderung Unterneh­men und Kommunen bei energieeinsparenden Bauinvestitionen und schließen damit ei­ne Lücke“, sagte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie am 30.3. in Berlin.

Neubau wird auch gefördert

Wenn Unternehmen und Kommunen ihre Gebäude auf das Niveau eines KfW-Effizienz­hauses modernisieren oder einzelne Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik umsetzen, sollen sie profitieren können von ...

  • niedrigen Zinsen sowie
  • von Tilgungszuschüssen von bis zu 17,5 Prozent.

Vorrangiges Ziel sei die Erhöhung der Energieeffizienz. Auch beim Neubau von Gebäu­den mit niedrigem Energiebedarf setzen KfW und BMWi gemeinsam sehr deutliche In­vestitionsanreize.

  • Gewerbliche Unternehmen können unabhängig von ihrer Größe die Förderkre­dite im „KfW-Energieeffizienzprogramm - Energieeffizient Bauen und Sanieren“ ab 1. Juli 2015 über ihre Hausbanken beantragen.
  • Ab 1. Oktober 2015 werden dann Kommunen, soziale Einrichtungen und kommunale Unternehmen die Möglichkeit haben, auch energieeffiziente Neu­bauten über die KfW fördern zu lassen. Die bereits bestehende Förderung für dieenergetische Sanierung von Gebäuden der kommunalen und sozialen Infra­struktur wird von da an noch einmal spürbar verbessert, zum Beispiel werden Tilgungszuschüsse in Höhe von 5,0 Prozent für energetische Einzelmaßnahmen eingeführt.

Die Zinssätze werden zum Start des Programms bekanntgegeben.

siehe auch für zusätzliche Informationen: