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Geberit Hygienespülung mit neuen smarten Spülprogrammen und Bedienung per App

(23.3.2015; ISH-Bericht) Für den bestimmungsgemäßen Betrieb von Trinkwasser-In­stallationen ist der regelmäßige Wasseraustausch eine wichtige Voraussetzung. Dies gilt besonders für öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten, Hotels, Krankenhäuser oder Seniorenheime.

So unterschiedlich wie die Arten der Gebäudenutzung, so verschieden sind auch Zeit­raum, Dauer und Intensität der Nutzung von Trinkwasserleitungen. Häufig kann nur eine Hygienespülung einen bestimmungsgemäßen und sicheren Betrieb gewährleisten. Dazu hat Geberit eine neue Steuerungs- und Regeltechnik entwickelt, die es Installa­teuren und Betreibern von Trinkwasser-Installationen künftig leichter machen soll, auf Schwankungen in der Entnahme flexibel reagieren zu können - indem Einstellungen zu Spülmengen und Spülintervallen jetzt auch per Smartphone möglich sind:

Vier Spülprogramme für den individuellen Betrieb

Insgesamt stehen vier verschiedene Spülprogramme für den Betrieb zur Verfügung, die sich mit der Geberit „SetApp“ individuell einstellen lassen. Die Betriebsarten wur­den über die bestehende intervall- und zeitgesteuerte Spülung hinaus um zwei neue Spülprogramme ergänzt. Durch den Einsatz von Temperatur- und Volumenstromsen­soren können die Spülvorgänge auch ereignisgesteuert und zielgenau ausgelöst wer­den:

  • Bei der Temperatursteuerung erfolgt die Spülung, wenn die Wassertemperatur in einem bestimmten Leitungsabschnitt eine zuvor definierte Mindestgrenze, z. B. 25°C, erreicht hat. Die Spülung erfolgt, bis die Wassertemperatur in der Leitung wieder im geforderten Bereich liegt oder eine eingestellte Spüldauer erreicht ist.
  • Bei der Nutzungssteuerung erfasst ein vorgelagerter Volumenstrom-Sensor die Nutzung der Trinkwasseranlage und das genutzte Trinkwasservolumen in einem überwachten Leitungsabschnitt. Die Spülung wird zeitgesteuert ausgelöst. Über die so genannte volumenoptimierte Differenzspülung wird aber nur so viel Trink­wasservolumen ausgetauscht, wie zusätzlich zu dem sowieso verbrauchten Wasser für den bestimmungsgemäßen und sicheren Betrieb erforderlich ist.

Ein weiteres Feature der App ist die Protokollfunktion, mit der sich  die Daten der Spülvorgänge ausgelesen, auf einen PC übertragen und dann archivieren lassen.


Die sensorgesteuerte Auslösung der Geberit Hygienespülung eingebaut im Geberit GIS-Installationssystem. (Bild vergrößern)

Die Kommunikation zwischen Smartphone und Hygienespülung funktioniert über eine Bluetooth-Verbindung. Die Einstellungen erfolgen über eine App. Laut Geberit soll die App verfügbar sein für Android und Apple-Geräte. Zudem sei die Einbindung in die Ge­bäudeleittechnik über eine RS485-Schnittstelle oder Digital I/O möglich.

Schallschutz und Brandschutz inklusive


Geberit Hygienespülung
(Bild vergrößern)
  

Laut Geberit erfüllt die Hygienespülung sowohl den Schall­schutz nach DIN 4109 als auch die Armaturengeräuschklasse I nach EN ISO 3822-1. Außerdem soll sich die Geberit Hygiene­spülung zum Einbau für so gut wie jede Bausituation im Nass- und Trockenbau eignen.

In Verbindung mit Geberit Quattro Installationsschächten und Installationswänden werden die Brandschutzanforderungen I30 bis I90 und F30 bis F90 eingehalten.

Trinkwasserschutz und Anschlusssicherheit

Die Geberit Hygienespülung entspricht den Anforderungen zum Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen durch Rückflie­ßen gemäß DIN EN 1717 und DIN 1988-100 und ist somit als eigensicherer Apparat eingestuft und zertifiziert. In der Konformitätsbescheinigung AS-0605CN0262 nach DVGW Arbeitsblatt W540 wird die Anschlusssicherheit bestätigt.

Weitere Informationen zur Hygienespülung können per E-Mail an Geberit angefordert werden.

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