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Bedrucktes Glaslaminat und beschichtetes 3-fach-Isolierglas mit 14 Metern Länge

(10.2.2015; BAU-Bericht) Sedak gilt als einer der Vorreiter bei der Glasveredelung und bietet Isolierglas-Scheiben in Übergrößen an. Anlässlich der diesjährigen BAU präsen­tierte das Unternehmen ...

  • ein 3,2 x 14 m großes Laminat, das in einem keramischen Digitaldruckverfahren veredelt wurde, sowie
  • eine 1,1 x 14 m große beschichtete 3-fach-Isolierglas-Scheibe.


Alle Fotos: ©sedak | René Müller (Bild vergrößern)

Seit 2014 betreibt Sedak den womöglich größten Flachbettdrucker weltweit für kera­mischen Digitaldruck - und „ködert“ damit immer mehr Architekten und Fassadenbauer, die ihre ganz eigenen Ideen flexibel umsetzen wollen. Denn mit digitaler Drucktechno­logie wird die Fassade zu einer frei gestaltbaren, großformatigen Leinwand für kreative Gestalter.

Die Druckmotive entstehen am PC. Modifizierungen können damit leicht vorgenommen werden, und das Design ist jederzeit reproduzierbar. Nach dem Druck verschmelzen die Keramikfarben bei über 600 Grad Celsius in einem ESG-Ofen dauerhaft mit dem Glas. Danach wird die Scheibe dann zu VSG (Verbundsicherheitsglas) oder Isolierglas weiterverarbeitet. Die Glasinnenseite und die Außenseite können dabei ganz unter­schiedlich gestaltet werden.

Übrigens: Die Bedruckung wird von Sedak als so widerstandsfähig beschrieben, dass sie auch als Anti-Rutschbeschichtung von Glasböden verwendet wird.

Exponat mit größtem keramischer Digitaldruck

Auf der BAU war am Sedak-Messestand der angeblich weltgrößte keramische Digital­druck zu bewundern. Im komplexen Muster des Druckes gab es viel zu entdecken. Man wollte die Standbesucher einladen, die Scheibe in ihrer ganzen Größe abzuschreiten, sowie Fern- und Nahwirkung auszutesten.

Auch sollte demonstriert werden, welche Rolle dem Element „Glas“ in der Architektur zukünftig zukommen wird: nicht (nur) als schmückendes Beiwerk, sondern mit seinen funktionalen Gestaltungsmöglichkeiten als ein integraler Bestandteil des Gesamtsys­tems „Gebäude“. Folgerichtig entstand das Unikat in Zusammenarbeit mit einem Ar­chitekten: Diplom-Ingenieur Christian Tschersich vom Büro LAVA schuf den Raster­entwurf, der auf einem computergestützten, generativen Verfahren basiert. Analog zur parametrisierten Architektur orientierte sich das Erscheinungsbild des Rasters dank assoziativer Verknüpfungen am Einbauort, an der Position, Größe oder Himmels­richtung. Bernhard Veh erklärte das Messeexponat so: „Unser Ziel war es, Glas mehr denn je zu einem organischen Bestandteil des Gesamtentwurfs zu machen. Rapport­dichte, Farben und Transparenzen ergeben sich in Abhängigkeit von der Architektur. Gebäude und Design werden zu einer intelligenten, verknüpften Einheit.“

Isolierglas bis zu einer Größe von 3,2  x 15 m

Ein weiteres Exponat auf dem Sedak Messestand war eine 1,1 x 14 m große, beschichtete Isolierglasscheibe, die trotz ihres Gewichtes von über 1,2 Tonnen scheinbar schwebend in den Messestand integriert wurde. Die Isolierglasscheibe be­steht/bestand aus vier 8 mm starken ESG Scheiben, wovon zwei zu einem Laminat verbunden sind. Noch Anfang 2015 will Sedak ihre neue Produktionslinie für große Isoliergläser bis 3,2  x 15 m in Betrieb nehmen.

Weitere Informationen zu bedrucktem Glaslaminat und XXXL-Isolierglas können per E-Mail an Sedak angefordert werden.

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