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Video: Vor- und Nachteile unterschiedlicher Leitungsführungen im Sinne der Trinkwasserhygiene


  

(9.1.2015) Zur Erinnerung: Die größte Herausforderung bei je­der Trinkwasserinstallation ist die Aufrechterhaltung des be­stimmungsgemäßen Betriebs beziehungsweise die Vermeidung von Stagnation. Denn steht Trinkwasser zu lange unbewegt in der Leitung und gerät es sogar noch zusätzlich in kritische Temperaturbereiche, können ideale Wachstumsbedingungen für Mikroorganismen entstehen. Diese Gefahr besteht oftmals im Umfeld selten genutzter Zapfstellen, z.B. im Gäste-WC, an der zusätzlich zur Dusche eingebauten Badewanne oder am nur hälftig genutzten Doppelwaschtisch. Aber auch die noch millionenfach verbauten Sammelsicherungen, in deren Zulei­tungen das Wasser zum Teil seit Jahren steht, stellen in die­sem Kontext ein großes Gefährdungspotenzial dar, welches sich auch durch Desinfek­tionsmaßnahmen nicht wirksam einschränken lässt. Im Ergebnis können Kontamina­tionsquellen entstehen, die auch ein ansonsten vorbildlich genutztes System immer wieder mit Mikroorganismen „infizieren“. Jedoch lässt sich bereits durch einfache Maß­nahmen wie eine durchdachte Leitungsführung die Gefahr von Stagnation signifikant vermindern, womit ein erheblicher Beitrag zum Erhalt der Trinkwassergüte geleistet wird.

Um dies anschaulich darzustellen, hat Rehau ein Video zur Trinkwasserhygiene erstellt. Ottmar Lunemann, Technischer Leiter Hausinstallationssysteme, erklärt hierin die Vor- und Nachteile der einzelnen Installationsarten, von der althergebrachten T-Stück-und Verteiler-Installation bis hin zu „durchgeschleiften“ Leitungsführungen wie der Reihen­installation und Ringleitung. Anhand von eingefärbtem Wasser in transparenten Leitun­gen werden die potenziellen Stagnationsbereiche sichtbar gemacht.

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Weitere Informationen zur Rautitan und Trinkwasserhygiene können per E-Mail an Rehau angefordert werden.

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